„Gute Laune: Fehlanzeige !“ PDF Drucken E-Mail

Liebe Leserin, lieber Leser,
nicht, dass Sie mich falsch verstehen! Die Clown Engelchen sind durchaus mit an Bord heute Morgen und auch ihr Humortöpfchen ist bereits wieder gut gefüllt! Es geht auch nicht wirklich um eine „Laune“, und schon gar nicht um eine „schlechte“!

So etwas haben sich achtsame Menschen meiner Altersklasse bereits vor Jahrhunderten abtrainiert.  Und es hat auch gewiss nichts mit den „drei Buchstaben“ zu tun, zu denen es demnächst noch eine weitere „Nachdenk“ – Runde geben wird.

Mein „Fehler“ war es, dass ich heute Morgen noch vor dem Frühstück einen Seitenblick auf eine frisch herumliegende Zeitung warf, - diesmal halb „zufällig“ auf DIE WELT von heute.

Hätte ich mich mal besser mit einer adventstechnisch passenderen Lektüre beschäftigt, wie damals, als die Kinder noch klein waren!

War das damals schön! Das richtige Türchen am Adventskalender finden und öffnen, das Überraschungspäckchen vom Päckchenkalender abschneiden,- sofern man an der Reihe war - , und dann die Adventsgeschichte des Tages vorgelesen bekommen…  Das waren noch Zeiten!

Heute nun gleich zu Beginn in halbwachem Zustand die erste Groß Überschrift:
„Deutschlands Städte werden enger und lauter“!

Das Bundeskabinett beschließt tief greifende Änderungen im Baurecht: Im neuen urbanen Gebiet ist künftig dichtere Bebauung und Gewerbe erwünscht – aber auch mehr Lärm erlaubt. …“

Na ist doch prima! Als ob es nicht genug Platz gäbe! Und das gleich ganz oben auf der Titelseite. Es hätte mich ja auch nicht weiter aus dem seligen Halbschlummer geweckt, wenn ich nicht aus Versehen weitergeblättert hätte.

Relativ klein dann auf S.4 unter der Überschrift „Katastrophen“:
„Im Notfall kann enteignet werden“

Fragen Sie mich bitte nicht, wer mich heute Morgen so früh in aller WELT herumgescheucht hat! Was ich dann las, fand mein „Hausfrauenverstand“ gar nicht mehr lustig.

(Vielleicht sollte ich gleich vorweg meine sehr geliebte Sprach Kreation genauer erklären: „Hausfrauenverstand“ bedeutet in meiner Spezialsprache den von mir sehr hoch geschätzten „Gesunden Menschenverstand mit Bauchgefühl“.)

Aber zurück zu S. 4 und der kleinen aber feinen Katastrophenmeldung:
„Die Lebensmittelversorgung im Katastrophenfall wird offenbar geändert. Der vom Kabinett abgesegnete Gesetzesentwurf von Agrarminister Christian Schmidt (CDU) reformiert die Regeln …“

„…dass nur noch große Einzelhandelsfilialen geöffnet werden. Bauernhöfe und andere Lebensmittelbetriebe könnten beschlagnahmt und enteignet werden.  Die Notfallpläne sollen greifen, wenn ein Großteil der Deutschen sich nicht mehr über den freien Markt eindecken kann. …“

So ganz wach war ich heute Morgen noch nicht, - und ich möchte jetzt auch nicht darüber diskutieren – aber eins war mir klar: Irgendetwas stimmt an dieser Regelung ganz und gar nicht. Sonst wäre mein Bauchgefühl (und ich sage nur: „Lichtbauch“!) nicht so alarmiert gewesen!


Alle anderen Arten von unguten Nachrichten erspare ich Ihnen an dieser Stelle – denn auch mein Augenmerk wurde direkt weitergeleitet zu einer ganzseitigen Anzeige auf S. 12 im Wirtschaftsteil:

„WIR FORDERN DIGITALE GRUNDRECHTE“

Im Vorspann zur Überschrift hieß es:
„Eine Gruppe von Bürgern und Bürgerinnen, denen die Gestaltung der digitalen Welt am Herzen liegt, hat in den vergangenen 14 Monaten einen Vorschlag für eine Digitalcharta erarbeitet, der hiermit dem Europäischen Parlament in Brüssel und der Öffentlichkeit zur weiteren Diskussion übergeben wird.“

Die Überschrift erinnerte mich an die berühmten „Menschenrechte“. Und dann erinnerte ich mich an einen Text, der am 29. 11. 2016 bei Tor in die Galaxien Vorschläge zur „digitalen Selbstverteidigung“ gemacht hat.

Tut mir leid, wenn ich Ihnen heute all dies theoretische und ziemlich unverdauliche (tut mir noch mehr leid, liebe 22-5-18 Vorsilbe!)  Gedöhns vor die Nase wedele.

Ich gebe zu, dass ich selbst die 23 Artikel der geforderten digitalen Grundrechte noch nicht gelesen habe. Es war wohl wichtiger, Ihnen dies alles weiterzuleiten. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Es wird wohl seinen Grund haben, dass ich hier sitze und in den Laptop maule!

Nein, nichts gegen die Idee dieser Grundrechte! Im Gegenteil! Ärgerlich ist nur, dass es so etwas überhaupt braucht!


Und wenn ich gerade dabei bin, meinem - inzwischen Marmeladen Brötchen erfreuten – Bauchgefühl freien Lauf zu lassen:

In aller Achtsamkeit und Freundlichkeit kann ich es trotzdem kaum fassen, dass da vor wenigen Tagen ein Text der wirklich lieben und mutigen Blossom Goodchild frisch und „fast wie neu“ weitergeleitet wurde, der inzwischen sowas von veraltet ist, dass Ashtar und Co. nicht umhin konnten, mich umgehend auf das abgelaufene „Haltbarkeitsdatum“ hinzuweisen.

Produziert worden war der Text bereits Mitte Juli 2011 !!! Mann, war ich sauer!

Zwar hat Gerhard Hübgen – der dankenswerter Weise den Text übersetzt hatte – bei Nebadonia im Vorspann auf das Produktionsdatum hingewiesen – aber ich habe den Beitrag am 28. 11. 2016 bei Tor in die Galaxien entdeckt – und erst einmal ein paar interessierte Minuten investiert, bis Ashtar mich mit Hinweis auf das Datum gestoppt hat!

http://spiritgate.de/docs/blossom-goodchild-drei-tage-dunkelheit.php

All dies bitte in aller Achtsamkeit gesagt, - und sicher hat sich auch der fleißige Gerhard Hübgen irgendetwas dabei gedacht, als er diesen Text immer noch für wichtig hielt …

aber mein gestern zu dem Zeitpunkt sogar bereits gut gefrühstücktes Bauchgefühl war extrem wütend!

Klar, waren die vergangenen Tage nicht einfach! An dem kopflosen Verhalten vieler unserer lieben „Mitreisenden“ auf GAIA konnte man ablesen, wie verwirrt sie durch die gewaltigen Lichtflutungen waren, die da auf uns ausgegossen wurden.

(Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an eine Leserin für die Empfehlung dieser schönen Wortwahl! „Lichtflutungen“ klingt wirklich viel heiliger und passender als „Hochfrequenzen“! Frau ist ja auch lernfähig …)

So, für heute genug! Machen Sie das Beste aus allem und genießen Sie den Tag, so gut es geht! Ich liebe die Adventszeit – und ganz besonders den 1. Dezember! Das kleine Mädchen in mir erinnert sich immer noch gerne an die Vorweihnachtszeit seiner eigenen Kindheit!

Selber freuen ist angesagt, sich selbst verwöhnen – und natürlich ist es auch erlaubt, anderen eine FREUDE bereiten!

Aber genauso wichtig und „Menschen – rechtlich“ ist es, das eigene Bauchgefühl zu ehren und seinen Impulsen zu folgen, wenn es so deutlich rebelliert wie heute!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

1. Dezember 2016