„Ente gut – alles gut!“ PDF Drucken E-Mail

Liebe Leserin, lieber Leser,
nein, mit den gleichnamigen Schwimmvögeln hat der Text wirklich nichts zu tun.

Es ist handelt sich vielmehr um die Worte meiner Clown Engelchen, die ihrer Erleichterung darüber Ausdruck verleihen wollen, dass meine neuesten Herausforderungen ein gutes Ende genommen haben!

Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die in den vergangenen Tagen ans „Strampeln“ gekommen ist und nicht verstehen konnte, warum ausgerechnet jetzt so vieles anders und so viel schwieriger war als sonst!

Bei den einen waren es die Knochen, die Hilfestellung gaben, wo die alten Traumata zu suchen waren, bei den anderen knirschte es in der Beziehung – und auch das eigentlich doch recht gut aufgestellte Selbstwertgefühl hing in den Seilen.

Klar, dass sich jetzt die allerletzten, allerhintersten Traumata hervorwagen, die erst jetzt den nötigen Mut haben, sich zu zeigen.

Es ist faszinierend, wie unsere Seele uns in diesen Situationen Hilfestellung gibt! Puzzle Teilchen um Puzzle Teilchen fügt sich zusammen, - aber verstehen können wir oft erst, wenn sich das ganze Bild zeigt.

Und dann erkennen wir die unfassbare LIEBE, mit der uns unsere „Entwicklungshelfer“ aus der Geistigen Welt Zeichen um Zeichen über den Weg gestreut haben, wie andere die Blumen auf den Weg eines glücklichen Paares!


Aber was tun, um diese Zeichen zu erkennen, - und um zunächst einmal den richtigen Weg zu finden?

Gerade in Krisenzeiten, in denen der Verstand Sendepause hat, gilt es, mehr denn je der inneren Führung zu vertrauen und auf „Autopilot“ zu schalten.

Genau dann, wenn es so aussieht, als habe man „alles falsch gemacht“, gilt es darauf zu vertrauen, dass die scheinbaren „Fehler“ einen tieferen Sinn haben!

JA, ich weiß: Viele von Ihnen warten auf weitere Hinweise zu der kleinen Vorsilbe, von deren unguter Wirkung ich so überzeugt war, dass ich sie in Zukunft meiden wollte. Das Seltsame war, dass ich die Wirkung dieser drei kleinen Buchstaben regelrecht spüren konnte!

Wie Speerspitzen fühlte sie sich an, wenn ich die Energie der betreffenden Worte überprüfte.
An dieser Stelle hatte Saphina mit ihrem Hinweis gewiss recht!

Dass es da noch andere Worte gab, wie z.B. VERTRAUEN, war in meinen Überlegungen in so weite Ferne gerückt, dass dieses Wort wie durch einen Vorhang in  abgetrennt wirkte.

Ich realisierte dies alles sehr wohl – aber der betreffende Text wollte geschrieben werden. Und es fühlte sich richtig an. Sie wissen ja: Normaler Weise stoppt mich meine Himmlische Redaktion sogar bei sehr guten Texten, wenn sie anderes geplant hat. Und dann das!

Ich sage es Ihnen einfach, wie es ist. Und es wird seinen Grund gehabt haben! – oder anders ausgedrückt: seinen Sinn!

Auf jeden Fall erreichten mich so viele liebe bestätigende Rückmeldungen von Lesern, die meine kritische Sicht nachvollziehen konnten – aber auch Fragen, die mich mehr als nachdenklich machten:

Was denn dann mit den Verfügungen und Affirmationen sei, die die Geistige Welt in meinen Büchern empfohlen hatte? Ob man da das Wort VERTRAUEN am besten durch ein anderes ersetzen solle?

Na, das nun wieder nicht! Soviel war mir sofort klar. Denn diese Affirmationen waren und sind in eine sehr wirksame Gesamt Energie gehüllt und göttlich codiert.

Und dann waren da die liebevollen, sehr achtsamen Anfragen, was denn mit den schönen, guten Worten sei? Mit Worten wie „verliebt, verlobt, verheiratet? Oder VERSPRECHEN…?“

Sie haben ja recht! Man braucht nicht alles „über einen Kamm zu scheren“, wenn es auch noch Bürsten gibt! Es gibt nicht nur eine Sicht der Dinge – und frau sollte auch nicht päpstlicher sein als Erzengel Gabriel persönlich!

Und natürlich ist es die gute Absicht, die mehr bewirkt, als drei kleine Buchstaben!

Blöd gelaufen, oder?  Wer lehnt sich schon gerne schief aus dem Fenster?
Ehrlich gesagt, hatte ich keine Ahnung, wie ich in diese seltsame Situation gekommen war, wo ich doch immer nur alles „richtig“ machen wollte…

Und genau darum geht es wohl! Sonst hätte mein lieber Erzengel Gabriel den betreffenden Text neulich gar nicht für den Blog freigegeben.

Es geht gar nicht um „richtig“ oder „falsch“! Es geht um viel mehr!
Zum einen, sollen Sie alle selber denken und spüren, was zu Ihnen passt, - und überhaupt.
Es geht auch darum, zu erkennen, dass Worte Träger von Energie sind und dass es wichtig ist, achtsam mit dieser Energie umzugehen.

Und es geht darum, wie man mit einem scheinbaren „Fehler“ umgeht, den man in bester Absicht begangen hat.

Anscheinend sehen sich im Moment sehr viele von uns selbstgemachten „Fehlern“ gegenüber. Denn sie wirken als Trigger für all die alten Anschuldigungen und natürlich auch für die Schuldgefühle, die uns allen immer und immer wieder eingeredet wurden.

Niemand ist „fehlerfrei“ und „makellos“! Wir alle sind immer noch Menschen! Und es ist sowieso extrem schwierig, bei diesen hohen Lichtflutungen die Balance zu halten und nicht vom spirituellen Surfbrett zu fallen!

Vor „Fehltritten“ ist gegenwärtig keiner von uns sicher. Denn die Fehler und die daraus resultierenden Lernerfahrungen sind die Stufen, die uns weiterbringen.

Was mir geholfen hat in meiner Situation:

- Die Verantwortung übernehmen mit den Worten „Es ist, wie es ist!“
- Wissen, dass es in bester Absicht geschah.

- Die Situation segnen.

- Darauf vertrauen, dass alles einen weisen Sinn hat, auch wenn ich ihn gerade nicht erkennen kann.

- Mir erlauben, so zu sein wie ich bin.

- Mir erlauben, Fehler zu machen – und trotzdem in Frieden zu sein, weil Menschen nun einmal nicht perfekt sind.

- Mich an meinen „Erste Hilfe“ -  Spruch erinnern:
  „Auf meine Art, und so gut ich eben kann…!“

- Mich an einen weiteren „Ersten Hilfe“- Spruch erinnern:
  „Man kann alles verbessern!“

- Darum bitten, dass mir der Sinn des Ganzen gezeigt wird, und das Ganze loslassen!


Und dann?
Zunächst hatte ich das unwiderstehliche Bedürfnis, die Webseite einer Kollegin anzuschauen und dort ihre Lebensgeschichte zu lesen. (Sabine Wolf, Kristallmensch.net) Dort erkannte ich, dass auch sie oft nicht weiterwusste.

Dann führten mich meine Impulse auf die Gedenkseite eines jungen Mannes, die seine Freunde für ihn eingerichtet hatten. Ich schaute mir die Fotos dort an, erinnerte mich an die Zeit, als seine Familie und wir Nachbarn gewesen waren –

Und folgte einfach der Führung meiner Seele, die mich bat, mich mit diesen Fotos zu beschäftigen.  Ich wunderte mich selbst darüber, folgte aber meinem Gefühl.

…bis auch ich endlich merkte, dass da bei mir noch eine alte Inkarnation in Warteposition war, deren Traumata erst jetzt ganz leise anzuklopfen wagten…

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es einen weiteren Hinweis per Mail gab. Das Wort in der Überschrift war wohl der „Kick“, den es brauchte, um alle Puzzle Teile in die richtige Ordnung rutschen zu lassen.

Es war ein Wort aus dem Hebräischen und ehrlich gesagt, fand ich es nicht besonders charmant - gestern!

Heute nun weiß ich, dass es gar nicht um die Bedeutung des Wortes ging, sondern darum, mich durch die Sprache selbst an altes Leid zu erinnern, das hier und heute geheilt werden wollte. (Inzwischen bin ich der Leserin sehr dankbar, dass sie es wagte, ihrem Impuls zu folgen!)

Alles fügt sich wohl! Wenn man darauf vertraut, dass das, was uns geschieht, einem weisen Plan folgt und zu unserem Besten ist.

Was auch immer Ihnen gerade als Lektion über den Weg läuft, nehmen Sie sie an! Es sind die Herausforderungen, die uns voranbringen!

Und manchmal sind es die Lektionen anderer, die es wagen, sich verletzlich zu zeigen auf ihrem Weg, weil sie wissen, dass wir alle das gleiche ZIEL haben!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

3. Dezember 2016