„Dienstag, der 13. … ?“ PDF Drucken E-Mail

Liebe Leserin, lieber Leser,
heute nur ganz kurz! Und doch scheint es kein Zufall zu sein, dass ich mich bei Ihnen melden soll! Denn in vielfältiger Form waren heute „Geduldsproben“ unterwegs:

Das kleine, schon sehr alte Ehepaar, - er bereits ziemlich schwerhörig, aber nichts desto trotz noch selbstbestimmt an der Kasse des Supermarktes, während er einem Preis nicht über den Weg traut.

Die Schlange der Wartenden hinter mir wird immer länger. Die Kassiererin bleibt freundlich, der junge Mann vor mir auch. Nein, der Alte ist sich nicht sicher, ob die Antwort der Kassiererin stimmt. Lieber geht er noch einmal den weiten Weg bis zur Wursttheke, um nachfragen. Sein ebenso altes Frauchen verlässt sich ganz auf ihren Mann und geht ihm nach. Sie vertraut ihm vollkommen.

Plötzlich bückt sich der junge Mann vor mir und hebt einige Münzen auf. Anscheinend waren sie dem Alten aus der Tasche gefallen. Freundlich gibt er sie der Kassiererin. Er weiß, dass der Alte gleich noch einmal zurückkommen wird. Dann wird sie ihm das Geld geben.

Alle bleiben ruhig und geduldig, sogar als er sich noch einmal vorn vor alle Wartenden anstellt. Er bekommt seine Ware und sein verlorenes Geld.  „Wie lieb die Beiden und wie vertraut, noch in diesem Alter! Sie verstehen sich auch ohne Worte. Ob sie wissen, dass genau das Glück ist?“, denke ich.

Auch ich habe Glück. Anscheinend ist mein Geduldstöpfchen heute gut gefüllt und füllt sich immer wieder nach.  Wie gut zu wissen, dass man um Geduld bitten und eine Situation durch Segnen verbessern kann.

Sie und ich praktizieren diese Übungen oft, auch wenn zu anderen Zeiten deutliche Worte gesprochen und Grenzen gesetzt werden müssen. Allem  spirituellen Denken zum Trotz! Schließlich sind wir immer noch Menschen!

Später ein Anruf.  Jemand, den ich gut kenne, macht seinem Herzen Luft über eine Ungerechtigkeit, die ihm heute von anderer Seite widerfahren ist. Zu gerne würde ich ihm von meinen Hilfsmitteln erzählen, mit denen sich jede Situation …  Aber er ist noch nicht so weit.

Da fällt mir etwas anderes ein. Etwas weniger Spirituelles:  Immer hilft es, mit einer Situation Frieden zu schließen, wenn man sich eine andere, schlimmere vorstellt!Dieser Hinweis ist „normal“ genug, um ihn weiterzugeben.

Später schaue ich bei Rosis Webseite vorbei.  Ein Kurzfilm ist neu unter dem heutigen Datum.  Videos im Internet schaue ich grundsätzlich nicht an. Aber dieser hier macht mich neugierig: „Was wisst Ihr denn eigentlich schon davon?“

Bereits der Titel stellt klar, dass es sich um kein einfaches Thema handelt. Ich schaue bis zum Schluss. Auch, wenn der Film betroffen macht. Auf eine gute Art. Es ist einer von den  Filmen, die ich als „Erste Hilfe“ – Filme bezeichnen würden.  Wo Rosi den nur wieder ausgegraben hat… Danke, Rosi!
Aber sehen Sie selbst: https://dasmanuskriptdeslebens.wordpress.com/

Und auch die „Herzflüsterei“ genau darunter ist lesenswert. Jeder ist selbst dafür zuständig, seinen Seelenhaushalt immer wieder neu zu ordnen und durchzuputzen! Aber das brauche ich Ihnen nicht zu sagen!  (Vollmond voraus!)

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

13. Dezember 2016


PS: Und hier noch die ultimativen Hilfsgedanken von Kerstin/Kimama, falls auch Sie sich nachts wieder, warum …

Kimama hat sie damals fürdas schwierige Jahresende von  2015 verfasst, aber sie sind so passend, dass ich sie mir ausdrucken werde, um bei Bedarf immer wieder das passende Teil auf der SEELE zergehen zu lassen. Danke, Kimama, für diesen unvergleichlichen Text!

https://nebadonia.files.wordpress.com/2016/12/13-12-2016-kimama-report-4-von-kerstin-kimama-dezember20152016.pdf