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Aischa - 8.Teil : "Die Löwin" PDF Drucken E-Mail

 

Ich war noch wie benommen von der Geschichte, die ich soeben gehört hatte.  Gleichzeitig hatte ich all das, was mir meine REIKI – Lehrerin erzählt hatte,wie in einem inneren Film „mit gesehen“. Ich hatte bereits einige Erfahrung mit diesen inneren Bildern. Früher einmal hatte ich sie für „Phantasie“ gehalten.
Aber sie deckten sich immer aufs Haar genau mit den inneren Bildern anderer  Hellsichtiger. Und auch hier bekam ich ungefragt die Erklärung geliefert:

 

„Während ich Dir dies erzählte, nahm ich Aischas Seele neben Dir als Eisbärin wahr.“, sagte meine REIKI – Lehrerein.

 

„Übrigens kanntest Du diese Geschichte eigentlich sehr genau. Du hattest sie nur vergessen. Denn auch Du hast damals unter diesen Eskimos gelebt, ebenso wie Ilka, die jüngere Schwester von Jan – Uli, die damals seine Freundin war.

Du aber warst damals seine Mutter!

 

Aber Aischa möchte Dich noch an ein weiteres gemeinsames Leben erinnern.  Bist Du bereit?   Ich nehme Aischas Seele  in diesem Augenblick neben Dir als prachtvolle Löwin wahr. Und auch du kennst sie als Löwin!

 

Es gab eine Zeit, da hast Du in Afrika gelebt. Du warst die Frau des Häuptlings.  Der Name des Stammes, in dem ihr lebtet, ist nicht von Bedeutung.  Du hattest einen Sohn, - und auch er lebt zur Zeit wieder in Deinem Umfeld . So begegnet man sich immer wieder. Aber das weißt Du ja selbst! -

 

Zu diesem Stamm gehörte eine zahme Löwin.  Man hatte das verlassene kleine Löwenmädchen auf der Jagd gefunden, - vielleicht war auch ihre Mutter getötet worden – Du hast sie damals aufgezogen, und sie war Dir treu ergeben.  Seit sie ausgewachsen war, lebte sie außerhalb der Palisaden, die die Hütten Eures Dorfes umschlossen.

 

In den frühen Morgenstunden eines Tages erfolgte ein Überfall auf Euer Dorf.
Ein feindlicher Stamm hatte bereits die Palisaden, die Euer Dorf schützten, überrannt und die Krieger stürmten durch das Dorf, angeführt von dem feindlichen Häuptling. Auch er ist übrigens in Deinem gegenwärtigen Leben wieder präsent – er ist einer Deiner Freunde. Damals aber waren die Häuptlinge verfeindet und auch Dein Leben und das des Häuptlingssohnes waren in höchster Gefahr.

 

Die Löwin muss wohl Deinen Angstschrei gehört haben  als der feindliche Krieger in Eure Hütte eindrang. Denn sie setzte mit lautlosem Sprung über die Palisaden, ohne dass es im Kampfgetümmel jemand bemerkte.

 

Dein Mann wehrte sich und kämpfte, Du und Dein Sohn, Ihr flüchtetet  aus der Hütte und versuchtet, Euch in Sicherheit zu bringen. Einer der Krieger war Euch auf den Fersen und zückte bereits eine Axt, - Da sprang ihn mit einem mächtigen Satz die Löwin von hinten an – Und rettete Euch das Leben. So dankte Dir das treue Tier,

 

und sie war auch in diesem Leben wieder in Liebe mit Euch verbunden." 

 

Fortsetzung folgt!
(Die Namen der beteiligten Personen wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.)

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

1.Dezember 2011

 

 
Aischa - 7.Teil : "Der Weg ins Licht" PDF Drucken E-Mail

 

„Was meinst Du damit?“ fragte ich erstaunt. „Nun“, antwortete meine REIKI – Lehrerin, „dies ist eine sehr ungewöhnliche Geschichte, - obwohl ich dergleichen schon früher gehört habe. Aischas Seele ist heute gekommen, damit Du erkennst und verstehst.

Dann wird auch die Trauer in Deinem Herzen Heilung finden.

 

Du weißt selbst, wie sehr Jan – Uli an seinen Eltern hing. Und Du kannst Dir vorstellen, wie schwer es ihm gefallen ist, sie zu verlassen. Er war ja erst neunundzwanzig Jahre alt! Zwei Jahre zuvor war seine jüngere Schwester Ilka  zwanzigjährig an der gleichen Krankheit gestorben. Und nun verloren seine Eltern mit ihm innerhalb von zwei Jahren bereits das zweite Kind!

 

Nachdem Jan - Ulis Seele den kranken Körper entgültig verlassen hatte, blieb sie weiterhin in der Nähe seiner Eltern, um sie zu trösten. Das tun viele Seelen, dass sie  sich von den Menschen, die sie geliebt haben, verabschieden und auch nach der Trauerfeier noch für kurze Zeit auf der Erde sind. Aber dann kommt die Zeit, wo der begleitende Engel zu drängen beginnt.   Denn es ist seine Aufgabe, die Seele, für die er zuständig ist, zu begleiten und ihr den „Weg ins Licht“ zu zeigen.

 

Bei Jan – Uli war es wohl so, dass er sich noch nicht hatte entschließen können,  seine trauernden Eltern alleine zu lassen. Und der Engel, auf den bereits die nächste Aufgabe wartete, war mit Bedauern gegangen.

 

Als nun Jan – Uli den Weg auf die nächste Ebene suchte, konnte er ihn nicht finden. Das kommt übrigens öfter vor, als man denkt!  Und deswegen ist es so wichtig, dass die zurück bleibenden Menschen die Seelen ihrer Lieben nicht durch ihre Trauer „festhalten“.  Trauern – ja! Selbstverständlich. Aber gleichzeitig loslassen – und die Seele   des Verstorbenen bewusst  „freigeben“!

 

Aischa, Deine Hündin, ist  - wie Du ja weißt - ein Naturwesen,  eine  Deva.

 

Sie nahm wahr, wie Jan – Uli den „Weg ins Licht“ suchte, aber nicht finden konnte. Und es gab nur eine Möglichkeit für das dankbare Tier, ihm zu helfen. Denn als Deva kannte  sie den Weg natürlich: Sie musste ihren Körper zurück lassen – dann konnte sie ihm den Weg zeigen!

 

Sie hatte die Wahl zwischen ihrer Liebe zu Dir und ihrer Liebe und Dankbarkeit zu Jan – Uli, der ihr einst als Eskimo das Leben gerettet hatte, und der jetzt selber in Not war:  Sie wusste, was sie zu tun hatte!

 

Es war kein Zufall, dass sie sich den Kopf an der Tischplatte gestoßen hatte! Sie hatte gewählt, zu gehen, -  und sie führte die Seele von Jan – Uli ins Licht. Kannst Du nun verstehen, warum sie gehen musste?“, fragte meine REIKI – Meisterin.

 

„Ja“, antwortete ich. „Es ist gut." – "Es ist gut so, wie es ist. Und es ist ein großer Trost für mich, dies zu wissen."

 

 

 

Fortsetzung folgt!
(Die Namen der beteiligten Personen wurden verändert, um ihre Identität zu schützen.)

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

30. November 2011

 

 

 

 
Aischa - 6.Teil: "Die Eisbärin" PDF Drucken E-Mail

 

„Aischa  liebt Dich sehr.“, sagte meine REIKI - Lehrerin. „Ich nehme sie als eine sehr große Seele wahr. Normaler Weise sind Tierseelen Teile einer  Gruppenseele. Das heißt, wenn die Seele eines Tieres den Körper entgültig verlässt, vereinigt sie sich wieder mit den übrigen Seelenanteilen der gleichen Tierart.

 

Aber hier ist es anders. Die Seele Deiner Hündin ist schon sehr weit entwickelt und hat eine eigene, persönliche Seele. Sie ist ein Naturwesen. Man bezeichnet
sie auch als Deva .Du kennst die Seele Deiner Hündin aus vielen Leben.  Und oft hat sie dein Leben in Liebe begleitet. Sie wäre so gerne noch bei Dir geblieben und es fiel ihr sehr schwer, Dich zu verlassen. Aber es gab einen wichtigen Grund, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt gegangen ist. Es war kein Zufall – Du hast es genau gespürt.

 

Sie war einem anderen Menschen ebenfalls in treuer Liebe verbunden – und dieser Mensch war in Not. Er brauchte ihre Hilfe dringender als Du!“  Meine REIKI – Lehrerin sah mich mitfühlend an: „Gab es in letzter Zeit einen  Todesfall in Deiner näheren Umgebung?“

 

„Ja“, antwortete ich spontan. „Drei Wochen  vor Aischa war der älteste Sohn unserer Nachbarin, Jan – Uli, im Alter von nur neunundzwanzig Jahren gestorben.
Er war lange und sehr schwer krank gewesen.“

 

„Dann verstehe ich“, nickte meine REIKI – Lehrerin. „Jetzt verstehe ich den Zusammenhang! Möchtest Du es hören?“


„Deine Hündin Aischa  kannte Jan-Uli gut und liebte ihn sehr, - auch wenn Du es nicht so gemerkt hast. Sie war ihm in großer Liebe und Dankbarkeit verbunden. Und das kam so:

 

 Die Seele Deiner Hündin hatte vor langer Zeit ein Leben als Eisbär. Genauer gesagt: als Eisbärin. Sie war noch sehr jung, noch kaum ausgewachsen, als sie sich bei einer Gelegenheit den  linken Hinterlauf verletzte und danach ein wenig lahmte. Diese Verletzung behinderte sie bei der Jagd so sehr, dass es ihr nicht mehr möglich war, sich selbst zu ernähren.

 

Ein junger Eskimo, Hen – Su, war sehr tierlieb und hatte Mitleid mit diesem Tier, das ganz offensichtlich Hunger litt und schon recht mager war, als er es fand. Anstatt es zu töten und den Pelz für ein wärmendes Kleidungsstück zu verwenden, kam er von nun an regelmäßig, um die hungernde Eisbärin zu füttern. Es war wohl „Liebe auf den ersten Blick“, wie sie zwischen Mensch und wildem Tier nicht allzu oft vorkommt.

 

Die Eisbärin kam wieder zu Kräften und folgte dem jungen Eskimo von nun an wie ein treues Hündchen. Bald gewöhnten sich die beiden an, zusammen zu jagen. Da sie auf dem einen Hinterlauf immer noch etwas lahmte, war sie selbst nicht schnell genug. Aber sie witterte die Beute schon lange bevor er sie sehen konnte und trieb sie ihm zu, so dass er sie nur noch zu erlegen brauchte.

 

Die Seele deiner Hündin hat in Jan-Uli ihren damaligen Retter Hen-Su wieder erkannt und ihre Liebe und Dankbarkeit waren der Grund, warum sie sich freiwillig entschied zu gehen…“

 

 

Fortsetzung folgt!
(Die Namen der beteiligten Personen wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.)

 

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

26.November 2011
 

 

 
Aischa - 5.Teil: "Warum?" PDF Drucken E-Mail

 

Inzwischen  war es Ende September. Immer noch war das Gefühl der Trauer in meinem Herzen so stark, dass ich mir keinen neuen Hund in meinem Leben vorstellen konnte. Und doch war da eine so tiefe Sehnsucht, dass ich andere Hunde streichelte, so oft es mir möglich war. Es gab niemanden, mit dem ich über meine Trauer sprechen konnte - oder wollte.

 

Aber ich sehnte das monatliche Beratungsgespräch mit meiner REIKI - Lehrerin  herbei. Sie war jemand, der mir vielleicht mehr zu den Geheimnissen um Tod und Leben sagen konnte. Als ich vor ihr saß, überkamen mich wieder die Tränen.

 

Ich erzählte ihr, was mich bewegte:
Am Tag, bevor  Aischa für immer gegangen war, hatten wir gemeinsam am Esstisch gesessen und unsere Hündin hatte in ihrer fiktiven „Höhle“ unter dem Tisch gelegen. Plötzlich hatte  es einen dumpfen Knall gegeben: Aischa war beim Aufstehen mit dem Kopf gegen die massive Eichenholzplatte des Tisches gestoßen. Obwohl sie keine Schmerzen zu haben schien, hatte sich mein Herz in einer intuitiven Angst zusammengezogen.

 

Am nächsten Tag, fast zwölf Stunden später, hatte der Tierarzt von einem „Gehirnschlag“ gesprochen.  Gab es da einen Zusammenhang?   Meine REIKI - Lehrerein bestätigte meine Vermutung.

 

Es gab nur eine einzige große Frage: Warum? Warum musste  Aischa so früh gehen? Sie war gerade mal acht Jahre alt gewesen und vollkommen gesund!

 

Meine REIKI – Lehrerin lächelte mich an. „Ich nehme die Seele Deiner Hündin  an Deiner linken Seite wahr. Kannst du sie auch spüren?“ 
Da war es wieder, das bekannte Gefühl.

 

„Sie ist gekommen, weil sie eine Botschaft für Dich hat. Möchtest Du sie hören?“ Natürlich wollte ich!

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

24.November 2011

 

 

 

 
Aischa - 4. Teil: "Es werde Licht!" PDF Drucken E-Mail

 

Genau eine Woche, nachdem meine Hündin so unerwartet von uns gegangen war, geschah etwas, das mich sehr bewegte:


Zu meinen Gewohnheiten gehörte es, mich abends auf die Couch zu legen  und zu lesen. Früher hatte Aischa sich dann immer parallel zu mir halb unter die Couch gelegt. Ab und zu war es vorgekommen, dass sie dabei mit ihrem Hinterteil unabsichtlich den Dimmer am Boden weiter geschoben hatte, mit dem die Leselampe ein und ausgeschaltet werden konnte.

 

Es war vormittags, 10 Uhr 30, genau der Zeitpunkt, an dem ich eine Woche zuvor Aischa leblos im Wohnzimmer gefunden hatte. Ich hatte eine Kerze angezündet und mich auf die Couch gelegt, um an meine Hündin zu denken und mich noch einmal innerlich von ihr zu verabschieden…

 

Ich hatte die Augen geschlossen  und  ließ die schönen gemeinsamen Erlebnisse mit ihr in Gedanken an mir vorüberziehen.

 

Zuerst dachte ich, ich hätte mich geirrt: Aber als ich die Augen öffnete, sah ich,  dass neben mir das Licht der Leselampe angegangen war, wie so oft, wenn Aischa früher den Dimmer verschoben hatte!

 

Es gab keinen Zweifel: Aischa war da! Ich konnte sie nur nicht sehen. Aber ich ahnte, wo sie sich hingelegt hatte. In meinem Herzen war eine unbeschreibliche Freude! Aischa war bei mir. Ich hatte sie nicht wirklich verloren!

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Für alle, die  die nächste Folge nicht abwarten können:  Die vollständige Geschichte und zwei weitere dieser Art findenSie in meinem Trauerforum!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

23. November 2011

 

 

 
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