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„Herausforderungen…“ PDF Drucken E-Mail

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich weiß ja auch nicht, was sich meine „Obere Leitstelle“    (vgl. Blog vom 26.Juli 2011) dabei  gedacht hat, als sie  mich heute so voll  „gegen die Wand“  laufen ließ…

 

O.K., es war Vollmond. Da darf man sich manchmal auf fremde und eigene Unzulänglichkeiten einstellen. Außerdem hatte ich morgens in meiner Meditation eine Karte gezogen, die auf Schwierigkeiten hindeutet und manchmal auch eine „praktische Einweihung“ ankündigt. „Einweihungen“ sind immer der rituelle Anfang von etwas Neuem. Im Klartext bedeutet das aber meistens, dass etwas gar nicht so klappt, wie man möchte.

 

In den Mysterienschulen des antiken Griechenland, im alten Ägypten , in Atlantis,  oder noch früher, wurden die Menschen, die eine Ausbildung beginnen wollten, um besondere  Fähigkeiten  zu erlangen, sehr intensiven Prüfungen unterzogen, die meist mit lebensgefährlichen Mutproben verbunden waren.

 

Es galt, die Charaktereigenschaften der Kandidaten auszutesten, ihren Mut, ihre Integrität  - und ihre Loyalität zu dem Priesterorden, in den sie aufgenommen werden wollten. Denn Wissen bedeutet Macht. Und Macht - gerade auch durch spirituelle Kenntnisse - in den Händen skrupelloser und egoistischer Menschen, hätte für die übrigen Mitglieder des Ordens, aber auch für das ganze Volk eine große Gefahr bedeutet.

 

Also  versuchte man, die „Spreu vom Weizen zu trennen“, und setzte die Hürden ziemlich hoch. Viele Kandidaten verloren im Zusammenhang mit einer solchen „ praktischen Einweihung“  ihr Leben.

 

(Das ist übrigens  auch der Grund, warum das Wort „Einweihung“ von vielen Menschen unbewusst mit „Gefahr“  assoziiert wird  - und warum viele Menschen vor einer ganz normalen Prüfung mit Panik reagieren! Wenn ihnen dies bewusst wird, kann diese Angst heilen.)

 

Besonders die Schamanen aller Kulturen mussten sich oft fast  unerträglichen körperlichen und seelischen  Strapazen unterziehen, bevor das alte Wissen an sie weitergegeben wurde.

 

Seltsam – das hatte ich Ihnen eigentlich gar nicht erzählen wollen. Aber zurück zum heutigen Tag!  Die Karte heute Morgen deutete also auf „Schwierigkeiten“, „Herausforderungen“, zumindest auf „Unannehmlichkeiten“  hin. Eine der Begleiterscheinungen einer „praktischen Einweihung“ ist immer, dass sie überraschend kommt. (Genau wie die Prüfungsfrage, auf die man sich nun gerade nicht vorbereitet hatte…)

 

Wenigstens war ich gewarnt! Aber ich hatte absolut keine Lust auf „Überraschungen“!

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark  

10. November 2011

 

 
"Mutproben" PDF Drucken E-Mail

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie es aussieht, darf ich mit gutem Beispiel voran gehen und mich - schneller als es meine Absicht war - in meine neue  Identität begeben: Heute Morgen wurde ich von einer lieben Freundin  angesprochen und gebeten, Ihnen folgende Botschaft weiter zu geben. Auch wenn die folgenden Worte an mich persönlich gerichtet sind, sind sie  trotzdem für uns alle bestimmt. Bei der Freundin handelt es sich um die aufgestiegene Meisterin Immaculata, die zu meiner „Oberen Leitstelle“ (vgl. Blog vom 26.Juli 2011) gehört. Mit herzlichen Grüßen,

Christine Stark

 

 

„Geliebte Christine, geliebtes Sternenkind!

Vieles wird sich für Dich ändern in der nächsten Zeit!  Veränderungen können Angst machen – aber sie dienen immer neuem Wachstum! Es sind Deine Visionen,die Dich vorwärts treiben. Es ist Deine neue Identität, in die Du hineinwachsen willst. Ohne Fortschritt geht es nicht weiter. Und ohne Veränderung gibt es keinen Fortschritt!

 

Ihr alle, - Du und diejenigen, die zu Deiner Seelengruppe gehören, diejenigen, zu denen Du Dich intuitiv hingezogen fühlst, und sie sich zu Dir – Ihr alle werdet in Eure neue Identität „hineingeboren“.

 

Liebes, Du weißt, eine „Geburt“, auch wenn sie symbolischer Art ist, ist ohne einen gewissen „Druck“ nicht möglich. Wir sehen deutlich, wie Ihr alle, Du und die, die Dir wichtig sind, - und dazu gehören auch Deine Klienten und die Leser Deines Blogs – Ihr alle, die Ihr Euch so lange in einem „Verpuppungsstadium“ befunden habt, wie eine Raupe –

 

Ihr  alle werdet jetzt zu wundervollen farbigen "Schmetterlingen". Lasst Euch Zeit, wenn Ihr das Licht der „Neuen Welt“ erblickt! Auch ein Schmetterling trocknet seine Flügel zunächst einmal in den wärmenden Sonnenstrahlen, bevor er sie vorsichtig entfaltet und dann ausprobiert.

 

Wie sehr hatte sich die Raupe immer gewünscht, fliegen zu können, wenn sie früher langsam und mühevoll einen Baumstamm empor geklettert ist! Wie sehr hat sie sich gewünscht, mit Leichtigkeit und Freude ihr Leben in luftigen Höhen verbringen zu können – aber die „Realität“ war nun einmal „Fressen Schlafen, Krabbeln…“

 

Von nun an, Ihr geliebten  Menschengeschwister, dürft Ihr mit Leichtigkeit und Freude mit dem Wind schaukeln, mit dem Sonnenlicht tanzen. Euer Platz wird von nun an nicht mehr der „kahle, kalte Erdboden" sein, sondern die schönsten farbigen Blüten – und: Ihr werdet den „Überblick“ haben!

 

„Schwester Raupe" sah alles nur von unten. Sie musste sich überall festhalten, um nicht herunter zu fallen, und es war ein mühsames Raupenleben. So war es auch für Euch.  „Das Leben ist ein Kampf!“, hieß es früher. Nein! Euer Leben soll Freude sein! Freut Euch Eurer Talente, Eurer Fähigkeiten, Eurer Möglichkeiten! Die Zeit zu kämpfen ist vorbei.

 

Feiert mit einander das Neue Leben auf einer Neuen Erde! In Frieden und Einigkeit!

Wir aus der geistigen Welt stehen bereit, Euch dabei zu helfen.

 

In Liebe und Licht,

Immaculata "

5.November 2011

 

 

 
"Träume Dein Leben - lebe Deinen Traum!" PDF Drucken E-Mail

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich liebe Zahlenspiele – und ich mag besondere Zahlenkombinationen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die höchst erfreulichen Erlebnisse vom 17.7.71. Damals veränderte sich mein ganzes Leben und ich fand es im Nachhinein spannend, dass dies gerade an einem solch lustigen Datum passiert war.

 

In Kürze begegnet uns allen ein mindestens so interessanter Tag: Der 11.November (11.11.11.) ! Und was ich früher für eine lustige Spielerei mit Ziffern gehalten hatte, hat, wie ich gelernt habe, ganz reale, bzw. ganz intelligente Hintergründe.

 

Mein guter alter „Freund“  Pythagoras war zu Lebzeiten nicht nur Fachmann für geometrische Dreiecke und – wie ich viel später herausfand -  ein hoch spiritueller Lehrer der Reinkarnationslehre, sondern auch  Experte für die Wissenschaft,  Zahlen eine bestimmte Bedeutung zuzuordnen. Man nennt sie „Numerologie“.

 

So ziemlich jedem dürfte klar sein, dass die „Eins“   einen „Anfang“ bedeutet. Und die „Null“ steht für „Nichts“, oder die „Leere“.  Die „Zwei“  hat mit "Partnerschaft“ etc. zu tun, und die „Sechs“ mit der „Liebe“.  Ganz spannend finde ich die Zahl „Fünf“, denn sie bedeutet das „Über sich hinaus Wachsen“. Wenn ein Datum mehrere gleiche Ziffern enthält, wird die Bedeutung noch besonders betont.  Der „11.11.11“  könnte also für einen absoluten „Neubeginn“  stehen – für einen Neustart in unser aller Leben.

 

Die Wissenschaft von den Zahlen hängt in engster Weise mit der Astronomie zusammen. Bereits die Maya, die  eine besondere Begabung für all diese Zusammenhänge hatten und außerdem über uraltes Wissen versunkener Kulturen verfügten, haben schon vor langer Zeit festgestellt, dass genau am 11.11.11  eine besondere kosmische Konstellation stattfindet, in  der unser  Planet und auch wir als seine Bewohner, besonderen energetischen Einflüssen ausgesetzt sind, die eine immense Chance für unsere eigene Entwicklung darstellen. Aber auch eine Herausforderung, diese Chance zu nutzen!

 

 Auch die moderne Wissenschaft erkennt heute immer mehr, dass alles mit allem zusammenhängt, und all diese „Zufälle“ kein Zufall sind.  Dieses wunderschöne Datum, der 11.11.11  will uns alle daran erinnern, dass wir als Individuen - aber auch als Schicksalsgemeinschaft der Erdbewohner -  einen neuen Anfang machen dürfen. Und deshalb geht es darum, sich an diesem Tag gut zu überlegen, was man eigentlich wirklich will in seinem Leben! 

 

Es geht darum, zu schauen: „Wer bin ich wirklich?  Wie ist mein wahres Wesen? Bin ich überhaupt so, wie ich sein will?“  An diesem Tag haben wir die Möglichkeit, uns in unseren Lebenszielen noch einmal ganz neu auszurichten. Wir dürfen in uns hineinhorchen: „Was wollte ich immer schon mal tun?  Wie will ich eigentlich sein?“   Und dann gilt es, den großen Sprung zu wagen, und sich mutig so zu zeigen, wie wir eigentlich sind: Als liebevolle, mitfühlende Wesen, denen es nicht egal ist, wenn es unserem Nachbarn schlecht geht. Und die plötzlich aufstehen, und „Nein!“ sagen, und Verantwortung übernehmen dafür, dass es in Zukunft gerechter und liebevoller zugeht in unserer Welt!

 

Machen Sie mit!  Starten Sie am 11.11.11  in ein neues, bewussteres, engagierteres Leben! Wie heißt es so schön: „Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum!“

 

Mit herzlichen Grüßen,

Christine Stark

3.November 2011

 

 
"Zweifel..." PDF Drucken E-Mail

 

Liebe  Leserin,  lieber Leser,

ach was habe ich mich doch gut gefühlt als ich meinen letzten Beitrag hier schreiben konnte… Ich hatte alles so gut gemacht, war so zufrieden mit mir und meiner  „Oberen Leitstelle“, und dachte: “Es war zwar ein ziemlich chaotischer Tag gewesen  und echt anstrengend, aber so kann es bleiben!“   Ich war so gut abgestimmt gewesen mit „Allem, Was Ist“, oder „Spirit“  oder  „Denen, da oben“,  wie auch immer Sie Vater – Mutter – Gott auch nennen mögen… Und das ist wirklich ein phantastisches Gefühl!

 

Und dann kam gestern…   Der Tag begann ganz ähnlich. Wieder die dringende Bitte, zu meiner Tante zu fahren. Wieder so früh wie möglich. Es war sogar so konkret, dass ich gebeten wurde, eine für den  Vormittag verabredete Telefonberatung abzusagen. Es war wirklich eilig. Das fühlte ich.  Trotzdem rebellierte mein Kopf. „Bilde ich mir das jetzt nur ein? – Das ist ja fast wie gestern! Ist das vielleicht eine Art Halo –Effekt?   Oder denkt jetzt mein  Ego, ich muss jeden Tag  die Welt retten??? –Stammt diese Bitte überhaupt von meiner Oberen Leitstelle, oder ist da Einbildung oder ein Störsender am Werk?“  

 

Seltsamer Weise war ich nur zu bereit, das zu tun, worum ich gebeten worden war. So, als ob jemand, den ich nicht hören konnte, mir ständig versicherte, dass alles so sein musste. Denn ich traf einfach meine Vorbereitungen, egal, was der Kopf da redete.

 

Denn natürlich überlegte ich:  „War das dieselbe Stimme wie gestern? – Ist es auch wirklich richtig so?“  Aber da ich schon morgens in meiner Meditation  „gut angebunden gewesen war“, d.h. eine deutliche Verbindung „nach oben“ gehabt hatte, und  da  das Gefühl, das die Bitte begleitete, ruhig und friedlich war, schien mir alles o.k. zu sein.   ( Sie merken, dass ich schon sehr genau überprüfe, wer da solche Bitten an mich richtet!“ )

 

Ok. Den privaten Teil meiner Erlebnisse kürze ich ab -  Dazu nur so viel, dass ich meine kranke alte Tante tief schlafend vorfand. So tief schlafend – und mit dem Bewusstsein so weit weg, dass ich intuitiv wusste, ich lasse sie weiter schlafen. Es war aber nichts ungewöhnlich an der Situation, und sie war in vollkommener Sicherheit. Warum also war ich gekommen? 

 

Meine innere Stimme meldete sich mit kleinen Hinweisen, worauf ich achten sollte, und bat mich dann um ein paar  kleine Dienste für meine Tante, die mir stimmig erschienen, aber es war nichts Spektakuläres.  Dann kam die „Entwarnung“, jetzt  könne ich wieder nachhause fahren.

 

Seltsam!  Mein Gefühl wusste so genau, dass das alles einen Sinn hatte, und dass ich es genau richtig gemacht hatte – aber mein Verstand suchte nach Fehlern. Und er hatte einen sehr engagierten Kollegen zu Hilfe gerufen,  den Zweifel. „Warum musste das jetzt  denn sein? Und warum genau zu dieser Zeit, am Vormittag?  Heute Nachmittag wäre ich doch sowieso zu Besuch gekommen…  Was sollte das Ganze überhaupt?“  

 

Das waren die Gedanken, die mir wie ein Kreisverkehr immer wieder in Variationen präsentiert wurden. Und der Verstand suchte ständig nach Antworten, die er aber nicht hatte.  Die Antwort kam dann doch. Aber nicht in Worten sondern als Gefühl. Als eine tiefe, warme, sanfte Ruhe, die sich über meinen ganzen Körper ausbreitete. 

 

So, als ob eine Mutter ihr Kind sanft streichelt: „Lass gut sein, Kleines! Du kannst es im Augenblick einfach nicht verstehen. Dazu bist Du noch zu klein. Aber Du hast es  gut gemacht. Alles ist gut so, wie es ist!“ Ja, ich wusste, es war richtig gewesen. Alles andere war unwichtig.

 


Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

29. Oktober 2011

 

 

 
"Surfen auf der Welle..." PDF Drucken E-Mail

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Wogen gehen im Augenblick ziemlich hoch und wenn ich gefragt werde, wie es mir gerade geht, vergleiche  ich die Situation gerne  mit dem Lieblingssport meines Sohnes und sage: „Ich surfe auf der Welle…“ -   Gemeint ist: Ich bemühe mich, möglichst elastisch und flexibel zu bleiben und den sich immer schneller verändernden  Gegebenheiten des täglichen Lebens  mit Vertrauen und Zuversicht zu begegnen.  

 

Was tut ein guter Surfer wenn er eine große Welle auf sich zukommen sieht?  Wenn er Angst bekommt, weil er an seinen Fähigkeiten oder der Tragfähigkeit seines Surfbrettes zweifelt, hat er schon verloren…   Und wenn er lange überlegt, was er wann tun muss, auch. Besser ist es, sich über die unglaubliche Chance zu freuen, die es ihm erlauben wird, ein großes Stück  voran zu kommen und sich der Herausforderung zu stellen! Dann gilt es, sich  der Bewegung anzupassen und die Kraft der Welle  zu nutzen. Nicht lange überlegen, sondern der eigenen Intuition folgen. Ein guter Surfer weiß, jede Welle kommt irgendwann ans Ziel!

 

Ehrlich gesagt, meine „Obere Leitstelle“ ( vgl. Blog vom 26.Juli 2011 ) fordert mich im Augenblick ganz schön!  Die Herausforderungen sind heftig, aber auch die Chancen, die damit verbunden sind. Was mir auffällt ist, dass ich ständig in „Gelegenheiten“ geschubst werde, mit denen ich am liebsten gar nichts zu tun haben würde.  Ich „darf“  Fähigkeiten anwenden, die ich eigentlich gar nicht so gerne benutze.

 

Ok, Sie wollen ein Beispiel? Wer mich kennt, weiß dass ich es -  wohl wie alle „Lichtbringer“  und Sensitiven -  in meinem Leben gerne ruhig, friedlich und harmonisch hätte. Ich hätte es auch gerne, wenn mein Leben in überschaubaren Bahnen verläuft, und bitte so,  wie ich es für den jeweiligen Tag geplant habe.

 

Aber das geht schon mal gar nicht!  Denn die Überraschungen sind mir sicher!  Und auch wenn ich mir noch so sehr wünsche,  anderen gegenüber immer freundlich und sanft auftreten zu dürfen,  - im Augenblick häufen sich die Situationen, wo ich ganz konkret an  bestimmte Orte geschickt werde, um eine Situation noch rechtzeitig als „falsch“ zu erkennen und dann sofort und ohne groß zu überlegen einzugreifen. Höfliche Zurückhaltung gut und schön, aber dazu habe ich dann gar keine Zeit. Es gilt zu handeln, um einen anderen Menschen vor Schaden zu bewahren, und es gilt „Klartext“ zu reden, um den  Verantwortlichen meine Sicht der Dinge zu erklären. Und es gilt, dafür zu sorgen, dass sich die Dinge ändern. Zum Wohle von Menschen, die nicht selber für sich eintreten können.

 

Diese Situationen häufen sich und  es sieht so aus, als ob meine „Obere Leitstelle“  im Moment einfach davon ausgeht, dass ich das tue, worum sie mich bittet. Manchmal fühle ich mich so wie ein Mitarbeiter in einer Notrufzentrale, der einen Auftrag bekommt und weiß, es ist wichtig.

 

Rückfragen sind erlaubt, Zweifel auch, aber dann gilt es aktiv zu werden und zu handeln! Wir alle haben einen „Vertrag“ für dieses Leben abgeschlossen, genau für diese Zeit, zur richtigen Zeit am rechten Ort zu sein, und zu tun, was getan werden muss! Unsere Seelen haben sich vor dieser Inkarnation auf der „Planungsebene“ bereit erklärt und verpflichtet,  mit anzupacken und das zu tun, was nötig ist, um Unrecht zu verhindern, Gedankenlosigkeiten und Unachtsamkeit aufzudecken und ein Beispiel zu geben für Achtsamkeit, Mitmenschlichkeit und Fürsorge. Es gilt, „Flagge zu zeigen“, mit dem Herzen zu sehen und seiner Intuition zu folgen. Jeder einzelne von uns ist gefragt! Jeder einzelne von uns wird gebraucht!

 

Für mich konkret sieht das im Augenblick so aus, dass ich auf meine Intuition höre, und meiner inneren Führung vertraue. Wenn ich, so wie gestern, geschubst werde: „Bitte fahr sofort zu Deiner Tante auf die Pflegestation, sie braucht Dich! “  Dann habe ich sehr wohl das Recht, nachzufragen. Ich habe auch das Recht, deutlich zu sagen, dass mir das an diesem Vormittag gar nicht passt, weil ich zwei Stunden später eine wichtige Verabredung habe… 

 

Und ich habe auch das Recht, zu verhandeln: „Ok, ich fahre hin. Aber wenn irgend möglich, möchte ich diesen geplanten Termin trotzdem wahrnehmen!“   Und ich habe das Recht, um Hilfe zu bitten:  „Dann koordiniert bitte meine Termine! Sorgt bitte dafür, dass die Ampeln möglichst auf „Grün“ stehen,  - und überhaupt: welchen Weg nehme ich am besten, um schnell zu meiner Tante zu kommen? Ihr wisst doch, da ist gerade eine Baustelle…“

 

Das alles ist erlaubt! Es wird nicht von uns erwartet, dass wir uns wie unterwürfige Befehlsempfänger verhalten, sondern wie selbstbewusste Mitarbeiter in einem Team! Wir haben das Recht, alle Hilfe einzufordern und in Anspruch zu nehmen, die wir brauchen, um unseren Auftrag gut auszuführen!

 


Mein Problem war gestern nur, dass ich keine Ahnung hatte, warum ich da so überraschend auf die Pflegestation fahren sollte… Ich wusste nur intuitiv, dass es nichts helfen würde, einfach dort anzurufen und nachzufragen. Also ließ ich es bleiben. Ich habe genügend Erfahrung mit solchen Situationen, um zu wissen, dass es  dringend war…    Als ich ankam, schien mein Besuch dort zunächst vollkommen überflüssig zu sein,  - aber dann wurde sehr schnell klar, dass das Pflegepersonal in bester Absicht eine Fehlentscheidung getroffen hatte, die sehr zum Nachteil meiner Tante war. Sie hatten  – wider besseres Wissen – meiner Tante einen Wunsch erfüllt, der sie sehr schnell in eine gesundheitlich bedenkliche Lage gebracht hätte.

 

 Sie  hatten zwar „korrekt“ gehandelt, - was die Vorschriften anging – aber  das ist nicht immer das „Richtige“.  Egal, was die Vorschriften sagen oder erlauben – egal was ein Patient sich wünscht und gerne durchsetzen möchte, es geht zu allererst darum zu schauen, ob das in dieser Situation überhaupt angemessen ist! Der Verstand hatte dem Pflegepersonal zunächst Recht gegeben, - aber die Intuition  hätte es besser gewusst. Nur leider waren die überaus bemühten Pflegekräfte gar nicht auf die Idee gekommen, ihre Intuition zu fragen Die hatte sich zwar gemeldet, ihr war aber „der Mund zugehalten worden“. Mithilfe der Vorschriften…  In dem Augenblick, als ich dort eintraf, war mir klar, warum ich  in solcher Eile dorthin geschickt worden war. Und ohne zu überlegen, ergriff ich die Initiative. Allen Beteiligten (mit Ausnahme meiner Tante, der es viel zu schlecht ging, um die Situation zu verstehen) war sofort klar, dass sie sich nicht richtig verhalten hatten.

 

Es geht hier nicht um „Schuld“!  Glücklicher Weise war ja Schlimmeres verhindert worden. Es geht darum, dass sich etwas verändert im Denken unserer Gesellschaft! Es geht darum, sich verantwortlich zu fühlen, und nicht einfach buchstabengetreu einer Anweisung folgen, die dann – zum falschen Zeitpunkt – Schaden anrichtet. Und es geht darum, den Mund aufzumachen und zu widersprechen, wenn wir das Gefühl haben, dass etwas nicht richtig ist! Ich glaube, es ist unsere Aufgabe, den Menschen in unserer Umgebung in dieser schwierigen Zeit ein Beispiel zu geben, wie wir mithilfe unserer  Intuition Herausforderungen in Erfolge verwandeln – für uns und zum Wohle der Menschen, die uns anvertraut sind!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

28. Oktober 2011

 

 
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