„Mal heiter, mal wolkig …“

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese Woche war nur teilweise nach meinem Geschmack – so ähnlich wie das Wetter!  Das wechselte  oft so schlagartig von „Winterjacke  und Hagelschauer“, zu  „Heizung abstellen und Sonnenschein“, dass man ganz durcheinander kam! 

Menschen, die sich weniger gut auskennen, würden „Aprilwetter“ dazu sagen – aber die Naturvölker wissen, dass  unsere  Stimmung nicht vom Wetter abhängt, sondern das Wetter die sichtbare Auswirkung unserer kollektiven Stimmung ist.   Und so sehr, wie es viele im Augenblick hin und her kegelt, so sehr wechselt im Augenblick auch das Wetter!  (Die Schamanen der Hopi Indianer kennen noch die alte "Technik" bei Dürre den Regen auf die Erde zu rufen!)

Ja, natürlich wirkt sich das Wetter dann auch wieder auf die Stimmung aus…


Diese Woche hielt wieder einige  „Herausforderungen“ bereit – und meine guten Vorsätze aus dem letzten Blog  durfte ich  unbesehen zu den Akten legen.  Natürlich habe ich mich darüber geärgert. Das ist ja ganz klar! Ich erzähle es Ihnen auch nur deshalb, damit Sie sich nicht so alleine fühlen mit Ihren gecancelten  Projekten.

Ich glaube, meine „Obere Leitstelle“  hat schon letzte Woche milde gelächelt, als sie sah, was ich mir vorgenommen hatte, und gedacht:  „ Lass sie mal, sie wird schon selber merken, dass man in diesen bewegten Zeiten nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand kann…“


Konnte ich denn ahnen, dass die gegenwärtige Energiequalität solche Kommunikationsstörungen produzieren würde? -  Und dass Kommunikationsstörungen in der Luft lagen, war wirklich nicht zu übersehen:  Schon am Montag verabschiedeten sich bei uns im Haus nacheinander die Funktionen aller Telefone, bis fast die gesamte Telefonanlage streikte.

Zunächst dachte ich noch, dass der Apparat, der am meisten benutzt wird, sich wegen Überarbeitung in den Ruhestand begeben hatte. Es reagierte einfach nicht mehr und ließ sich auch nicht mehr aufladen.

Dann merkte ich per Zufall, dass auch die anderen Telefone zwar aufgeladen waren, aber keine Anrufe mehr  annahmen – und raus telefonieren konnte man auch nicht mehr. Seltsam, dass ausgerechnet mein Praxistelefon und das Bürotelefon meines Mannes überlebt hatten.

Geduld war gefragt!  Als ich mit nichts mehr rechnete, und die Situation leicht knurrend akzeptiert hatte, funktionierte eins nach dem anderen so langsam wieder (sogar das etwas altersschwache Gerät ließ es sich nicht nehmen und ist wieder fit !)  – aber das Internet hatte beschlossen, dass die Reihe an ihm war.


Zum Thema „Kommunikationsstörungen“  passt, dass  halb Köln zurzeit mit Halsschmerzen bzw. Mandelentzündung etc. herumlaboriert. 

Die hochfrequenten Energien  puschen im Augenblick  unser Energiefeld so stark, dass alles, was da noch an Blockaden im Hals-Chakra  gespeichert ist, herauskatapultiert wird. Dann reagiert der Körper an dieser Stelle mit einer „Erkrankung“ oder zumindest einer „Störung“.


Der positive Nebeneffekt ist der, dass der dazugehörige Mensch  sich mehr Ruhe gönnen muss als sonst. Und dann können die  Mitarbeiter unsere geistigen Teams  in dieser Zeit die energetischen Blockaden  beseitigen und das Energiefeld an dieser Stelle neu justieren.


Eine andere „Übung“ scheint im Augenblick ebenfalls anzustehen:  Viele Menschen machen  gerade die Erfahrung, dass  bestimmte Verhaltensweisen, die früher ganz normal waren, jetzt nicht mehr zu der neuen Zeitqualität  passen. 


Wie zum Beispiel, meine feste Absicht, etwas dauerhaft zu planen „für jeden Vormittag“ – und „auch wenn der Himmel auf die Erde fällt“ (wie es bei Asterix und Obelix so schön heißt). Oder,wie ein Freund von uns gerade erfahren mußte: Bei einer Talkshow mitzumachen, wenn die eigentlich nur der Selbstdarstellung  der Moderatorin dient – und den  Gesprächspartnern gar keine Gelegenheit gegeben wird, ein  wirkliches Gespräch zu führen…

Oder wenn man glaubt, unbedingt ein bestimmtes Praktikum machen zu müssen, „weil es so üblich ist“ -  Vieles, was früher gegolten hat, gilt in der neuen Zeit nicht mehr!  Es ist Flexibilität gefragt! Wichtig  ist nicht mehr  das, was „üblich ist“, sondern das Hinhören auf die innere Stimme, die uns den Weg zeigt!

Und wenn etwas für andere „richtig“ war – oder vielleicht immer noch zu funktionieren scheint – für Sie und mich gelten inzwischen andere „Regeln“: Nämlich  der tägliche Abgleich mit den Plänen unserer „Oberen Leitstelle“ , unserem übergeordneten Planungsteam, zu dem ja auch unser Hohes Selbst  gehört.

JA, es ist nicht so ganz einfach zurzeit!  Und ehrlich gesagt, ich habe ein bisschen „ geknurrt“, weil mir einfach ein Strich durch meine schöne Rechnung gemacht wurde.   – Eigentlich war es eher das kleine alte Ego, das ich in der Vergangenheit schon so mühsam geschrumpft hatte, und das plötzlich wieder den Kopf zur Tür hineinsteckte und maulte:  Bei den andere Autoren geht es doch auch!  Die setzen sich einfach hin und schreiben ihre Seiten …. Auch wenn der Himmel….“


STOP!  Das war früher! Oder vielleicht sind sie von einer andere Art – Aber für uns beide, mein liebes kleines altes Ego, für Dich und mich gelten nun mal andere Regeln! Ich habe es Dir doch schon so oft erklärt:  Wir haben einen „Vertrag“ mit unserer „Oberen Leitstelle“, dass wir ihr die Führung überlassen. Weil sie einfach  den bessere Überblick hat.

Es ist wie bei einem U-Boot!  Das hat auch einen Ausguck – durch den es sehen kann, was über der Wasseroberfläche gerade los ist. Und dann sollte man doch diesen Ausguck auch nutzen!

Wir haben versprochen, unserem Hohen Selbst zu folgen, weil wir ihm vertrauen – und  unseren Helfern, die ebenfalls mehr sehen als wir hier unten.


Und unser  Hohes Selbst hat im Gegenzug versprochen, unser Wünsche  so gut zu berücksichtigen, wie es nur irgend möglich ist. Und sogar noch viel besser, als wir es uns je erträumt haben! Wir müssen ihm allerdings schon etwas freie Hand lassen, was die Modalitäten betrifft.“


Mein kleines altes verschrumpeltes Ego nickte  verschämt, zog den Kopf ein und legte sich wieder schlafen: (Im hintersten Winkel meines Solarplexus, glaube ich).

„Ja, ja“, hörte ich meine „Obere Leitstelle“  schmunzeln. „Und manchmal ist es einfach besser, wieder an seinem Blog für sensitive Menschen weiter zu schreiben. Die brauchen das im Augenblick wesentlich  mehr, als Deine alten Geschichten!  Dein Buch kann warten. Du hoffentlich auch!“

Ok, wenn Ihr meint!  Ihr habt gut reden! Euer Ego ist schon vollständig wegtrainiert – oder im Tiefschlaf, falls Ihr überhaupt jemals eins hattet!

Was gerade „richtig“ und stimmig ist, erkennt man übrigens daran, ob es auf leichte Art zu verwirklichen ist, und ob es mit Freude zustande kommt.  So wie dieser Text hier heute Abend.


Ihnen, liebe Leser, wünsche ich ein wunderschönes Wochenende! Seien Sie freundlich zu Ihrem kleinen alten Ego! Es versteht noch nicht so ganz , dass sich die Zeiten geändert haben!

Und bitte nicht mit dem Kopf... (Sie wissen schon, was ich meine!)



 Mit herzliche Grüßen,

Christine Stark
27.April 2012