„Boxenstopp..."

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie es scheint, warten einige von Ihnen bereits wieder auf einen neuen Beitrag. Es gibt auch wieder etwas zu erzählen,das Ihnen vielleicht im entsprechenden Fall weiterhelfen kann. Aber zunächst einmal zu mir; In den vergangenen Tagen wurde ich von meiner „Oberen Leitstelle“ wieder einmal so richtig schön „ausgebremst“.


Zuerst starke Müdigkeit, der ich aber mit gutem Willen und wegen wichtiger Termine noch trotzte. Dann das tiefe Bedürfnis nach Couch und Ruhe, was ich mir selbst aber als „Faulheit“ auslegte. Mein„innerer Richter“, mein  „Über-Ich“, wie Freud es damals so schön nannte,  meldete sich ungebeten, aber mit umso deutlicheren Gefühlen von „So benimmt man sich nicht!“ zu Wort.)


Einen Tag später, als sich bei mir zaghaft Halsschmerzen einstellten, war mir klar, dass sich da eine „Transformations-Erkältung“ anbahnte. Passend dazu hatte ich in der Nacht zuvor sehr deutlich von Renovierungsarbeiten in meiner Praxis geträumt.   Ok. Es war klar, dass damit eher die „Renovierung“  meiner Seele  bzw. Anpassungs-Reaktionen meines Energiefeldes gemeint waren.  Auch ein „Rennwagen“ braucht ab und zu einen kurzen „Boxenstopp“!   Schließlich lassen sich die Reifen nicht während der Fahrt wechseln!


Aus Erfahrung weiß ich, dass mein Körper anfangs sehr sanfte Hinweise gibt – auf die ich dann auch besser sofort höre. Das tat ich dann auch, - sehr erleichtert, dass ich so noch nachträglich ein Alibi für mein  Couch Bedürfnis vom Vortag  geliefert bekam.


Es passte mir ganz gut, denn auf diese Weise  konnte ich in aller Seelenruhe den weiteren Kurs meiner Praxisarbeit überdenken.  Ein Gedanke ergab den nächsten, - ein wenig Internet Recherche, und ehe ich mich versah, hatte ich sieben Bücher bestellt, die mir plötzlich von großem Interesse erschienen. Ich war richtig begeistert, wieder Neues lernen zu dürfen!


Ein weiterer Traum gab zusätzliche Hinweise. (Immer wenn ich von Leiter, Fahrstühlen oder Treppenhäusern träume, ist das ein Hinweis auf deutliche Veränderung oder Weiterentwicklung.) Ich freue mich immer sehr über diese liebevollen Hinweise aus der geistigen Welt, und so konnte ich auch gut akzeptieren, dass mir  ein weiterer Tag Pause verordnet wurde. (Mein „Innerer Richter“ hatte keine Chance, und das wusste er wohl auch!)


Ja, und am Mittwochmorgen  wachte ich mit einem Kopf auf, der sich innen vollkommen hohl anfühlte, und außen wie mit einem halben Meter Watteschicht gepolstert. Nein, Kopfschmerzen waren es nicht.  Schon beim Aufwachen hatte ich mich bei meiner „Oberen  Leitstelle“  beschwert, weil ich das Gefühl hatte, dass alle Gedanken in meinem Kopf wie in einer  leeren  Turnhalle ungehört verhallten.  



Es schien, als ob auch die Leitung nach oben, die sonst zuverlässig funktioniert, still gelegt war. So etwas gab es schon lange nicht mehr!  Wenn man wie ich gewöhnt ist, wie ein Bodyguard  einfach losdenken zu dürfen und umgehend eine kompetente Antwort im Ohr zu haben, fällt der Unterschied umso deutlicher auf. Angst hatte ich keine.  (Sie allerdings sollten trotzdem bei solchen  Symptomen besser einen Arzt konsultieren!!!)


Während ich immer noch in der „Warteschleife“ hing und auf einen „Mitarbeiter meines Teams“ wartete (Sie kennen das sicher von Telefonanbietern…), fiel mir plötzlich  der  „Erste-Hilfe - Satz“ für seltsame Transformations-Symptome  ein.  Kryon, der  liebevolle  Spezialist für  Transformation aus der geistigen Welt empfiehlt in solchen Fällen immer den Satz:


„Ich trage diesen Zustand mit Fassung!“ Ok!  „Ich trage diesen Zustand mit Fassung! - Ich trage diesen Zustand mit Fassung! Ich trage diesen Zustand mit Fassung!“, murmelte ich leicht irritiert vor mich hin. „Wie bitte?“, ließ sich mein Mann aus dem Bad vernehmen. Was hast Du gesagt?“  „Ach nichts! Ich hatte nur den Eindruck, dass mein Kopf heute Morgen etwas seltsam  ist.“  „Dann nimm ihn unter den Arm…!“, war der liebevolle Kommentar meines Mannes.



Ein paar Minuten später hörte ich von weit her eine andere Antwort. Ich wüßte  doch, dass sie im Augenblick mit Installationsmaßnahmen an meinem Kopf beschäftigt seien. Das hätte ich nun doch schon öfter erlebt. Warum ich denn dann so ungeduldig sei? Und überhaupt!“

Wie ein gut ausgebildeter Mechaniker, der da zuverlässig , wie abgesprochen, seine Arbeit tut, und sich nebenher  noch den  neunmalklugen Fragen der Dame des Hauses (oder des Hausmannes!) widmen darf…   Aber er blieb höflich, und antwortete.


Mir war schlagartig klar, dass  die „Leitung“   nach oben  ja nicht funktionieren kann  – wenn sie gerade ausgewechselt wird… Aber vielleicht sollte sich ja der „Mechaniker vom Dienst“  diesen Erste-Hilfe Satz  auch angewöhnen!  Mir hatte er jedenfalls geholfen!


So, für heute genug!  Lassen Sie es sich gut gehen, und geben Sie sich die Ruhezeiten, die Sie brauchen!  Sie wissen ja: Auch ein Rennauto hat  ab und zu einen Boxenstopp! Und wenn es soweit ist,… (Sie wissen schon!)



Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark
10.Mai 2012