„Eine Zu-MUT-ung…!“

Liebe Leserin, lieber Leser,
„Frieden über alle Grenzen!“, für uns alle!

Wie es aussieht, steht bereits ein neuer Text für Sie in den Startlöchern und möchte unbedingt heruntergeladen werden. Mir soll´s recht sein!

Denn beim Schreiben all der Auf-munter-ungen, die die Geistige Welt für uns bereit hält, bekomme ja auch ich immer wieder neue Erkenntnisse und es fällt so einiges an liebevollen Energien für mich ab, die mit diesen Worten verbunden sind.

 

Die Überschrift des neuen Textes war jedenfalls sofort da. „Eine Zu-MUT-ung!“-   und was für eine! Ganz echt!

Früher wurde dieser Begriff in meiner Familie meist nur mit sehr beleidigter Stimme und virtuell gerümpfter Nase erwähnt. Mit so viel Vorwurf, wie nur möglich.

Eine Zumutung!“, schimpfte meine Oma dann oft, wenn mal wieder alle Arbeit an ihr hängengeblieben war.

Und auch meine Mutter konnte sich ziemlich „echauffieren“, wie man es damals nannte, wenn ihren Pflichten ungebetene Weitere hinzugefügt worden waren.


Hier und heute möchte ich die Betonung der Überschrift eher auf das Wort MUT lenken.

Klar, dass wir alle, Sie und ich, in diesen Zeiten ganz schön was um die Ohren haben – egal ob es uns gerade wieder mal auf die Couch gedonnert hat, oder wir noch in der Senkrechten sind.

Es war unser unglaublicher MUT, mit dem wir uns – allem besseren Wissens zum Trotz – in diese Inkarnation gestürzt haben, im tiefen VERTRAUEN darauf, dass wir gebraucht werden!

Und wo wir uns schon einmal entschieden hatten, haben sich die Meisten von uns gleich noch extrem unbequeme Ausgangssituationen ausgesucht. Oder etwa nicht?

 

Einen Härtetest nach dem anderen galt es zu absolvieren, um sein Durchhaltevermögen, sein GOTT-VERTRAUEN und all seine verborgenen Heiler-Fähigkeiten so lange zu trainieren, bis uns kaum noch etwas aus der Balance bringen konnte.

Am wichtigsten war es wohl, neben der eigenen Sensitivität seine Innere Stimme wieder hören zu lernen und sie als „Walkie-Talkie“ der Göttlichen FÜHRUNG zu erkennen – falls Sie diesen altmodischen Vorgänger des Handys noch kennen.


Da sind wir nun! Mitten in der größten Zu-MUT-ung aller unserer bisherigen Inkarnationen stellen wir fest, dass wir uns ganz schön viel vorgenommen haben.

Zumal die irdischen Begleitumstände, „Risiken und Nebenwirkungen“ doch nicht so genau auf dem Beipackzettel dieser Inkarnation vermerkt worden waren.

Der kleinen Raupe Nimmersatt aus dem gleichnamigen Kinderbuch wird es wohl genauso ergangen sein, kurz vor „Schmetterling“.

Manchmal ist das mein einziger Trost, wenn ich bedenke, in welch ansehnlichen, „geordneten“ Bahnen mein Leben noch vor nicht allzu langer Zeit verlaufen ist.

 

Dann hilft wirklich nur noch ein Blick auf die kleine Raupe, die früher so hübsch schlank und grün baumauf-baumab kletterte und durch nichts von ihrem fleißigen Krabbelwerk abzubringen war!

Sportlich-elegant, mit gut geformter Figur, war sie ständig bemüht, ihr Soll zu erfüllen, wie es sich für ein anständiges Krabbeltier ihrer Art gehörte – bis …

Bis sie plötzlich einen solchen Hunger auf Input in sich spürte, dass sie sich kaum noch von der Stelle bewegte und schließlich ganz in sich zurückzog. 

Die Figur war ruiniert, Außenkontakte waren auch nicht mehr erwünscht – und schließlich ließ sie die Vorhänge ganz herunter.

Bloß niemanden mehr sehen, der sie noch aus früheren, schlanken und aktiven Zeiten gekannt hatte…   Ähnlichkeiten mit Ihrem und meinem gegenwärtigen Alltag sind an dieser Stelle rein zufällig!

 

Der Rückzug aus früheren Aktivitäten, ein reichlich Plasma- gefüllter Buddha Bauch und viele andere Veränderungen, die die physische Transformation zum menschlichen Schmetterling so mit sich bringen, erhöhen das verpuppte Selbstwertgefühl nicht unbedingt.

Bleibt zu hoffen, dass all die Innere Arbeit anstelle der ständigen sportlich-eleganten Betätigungen irgendwann dann doch dazu führt, dass aus den angefutterten C-ilos endlich sichtbare Flügel entstehen mögen!

 

Es erfordert schon einen ganz schönen MUT, sich all diesen Herausforderungen freiwillig zu stellen und drauf zu vertrauen, dass sich die Bemühungen um die Innere Schönheit und eine „reine Seele“ irgendwann „auszahlen“ werden.

Ja, ich weiß: Das Wort passt nicht so ganz. Aber ein besseres ist mir im Moment nicht eingefallen. 

Was sich aber ganz gewiss positiv bemerkbar machen wird, sind all die „alten Geschichten“, die in dieser Rückzugsphase „kurz vor Schmetterling“ an die Oberfläche des Bewusstseins schweben.

Durch deren Symptome und Relikte darf sich der jeweilige Proband mühsam hindurch beißen, bis er wieder eine alte Inkarnation ad acta legen kann. Und nebenher bitte immer schön den Kokon putzen!


Wenn Sie also auch gerade mal wieder an sich und der „Welt“ zweifeln, oder schlimmer noch: kurz davor sind, zu ver-zweifeln, lesen Sie doch mal die Ups-Dates von Elisabeth Westhoff.

Daran können Sie dann ermessen, was gegenwärtig für Sie und mich „normal“ ist. Das tröstet jedenfalls mich immer wieder ganz ungemein. Z.B. hier:

Liebe das Ganze, weil das Ganze Liebe ist: Elisabeth Westhoff: Tiefe (liebe-das-ganze.blogspot.com)  

 

Oder schalten Sie die Direkt-Übertragung Ihrer kleinen geflügelten Humor-Berater ein! Weitere Zu-MUT-ungen sind im Landeanflug! (Neumond voraus!)

Und immer schön selber loben! Auch, wenn alle anderen derzeit „schlauer, schlanker und aktiver“ wirken.

Vergleichen bringt garnichts in diesen Zeiten! Und bei diesen Ausschlägen in den Diagrammen erst recht nicht! „Überleben“ ist alles, was zählt. Nur MUT!


Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

10. Februar 2021

PS: Und für alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen wollen: Bitte immer mit Hinweis auf meine Webseite www.christine-stark.de  und dem folgenden Hinweis:

Es ist nicht gestattet, ausschließlich Teile des Textes wiederzugeben oder diesen akustisch für andere zugänglich zu machen!