„Lichtarbeit…“

Liebe Leserin,  lieber Leser,
normaler Weise schreibe ich  diesen Blog für Sie, weil ich den Impuls bekomme, dass ich Ihnen etwas mitteilen möge… (das Wort „soll“ habe ich elegant vermieden – denn es ist ja trotzdem meine eigene Entscheidung, ob ich meiner „Oberen Leitstelle“ folge…)

Diesmal aber ist es mir geradezu ein Bedürfnis, - und ich hoffe, mir während des Schreibens darüber klar zu werden, was gerade so „aus dem Ruder“ läuft. Ich glaube, diesmal wäre ich sogar froh, wenn ich wüsste, dass es Ihnen gerade ähnlich geht!

Denn gerade eben  komme ich  mir wirklich wieder wie  ein Exot vor – wie ein bunter Vogel, den es so gar nicht geben dürfte, weil die Vorschrift sagt, dass man entweder blau-karierte oder rosa-gestreifte  Federn haben muss!

Gott sei Dank, ich merke schon, Erzengel Michael ist  an der Hotline“! Ich merke es immer daran, dass sich die Sätze in atemberaubender Geschwindigkeit  von alleine zu formen scheinen. O.k. – Jetzt fühle ich mich schon besser, wenn ich die Verbindung wahrnehmen kann. 

Zu Beginn dieses Beitrags hatte ich eher das Gefühl, etwas „falsch gemacht“  zu haben, was ich nicht genau einschätzen konnte. Kurz vor „bestimmt werde ich gleich bestraft…“  (Und jetzt ahne ich auch bereits ein klein wenig, wohin dieser Beitrag führen wird.)

Sicher kennen zumindest manche  von Ihnen ebenfalls dieses Gefühl – oder eben ein anderes, das einen ungefragt beinahe „überfällt“  – und so gar nicht zu passen scheint -  sich aber sehr vertraut anfühlt.

Ich glaube, ich sollte jetzt doch ein wenig ausholen:  In den letzten Tagen war ich nämlich eigentlich sehr vergnügt – oder besser gesagt, geradezu begeistert! Mir waren mehrere Bücher „über den Weg gelaufen“, die Informationen enthielten, nach denen ich schon lange gesucht hatte.

Ich hatte   mich  so ähnlich gefühlt  wie ein Goldgräber aus dem Wilden Westen, der unverhofft endlich auf eine Goldader gestoßen ist, und nun beginnt, die Nuggets einzusammeln.  „Goldader“ deswegen, weil sich aus zwei Büchern dann wieder zwei weitere ergaben – und inzwischen sind es sechs, und ich habe für morgen noch ein weiteres bestellt.

Ein echter „Goldrausch“!  -  Können Sie sich noch an das Gefühl erinnern, wie es ist, endlich etwas wirklich verstanden zu haben, was nicht so einfach war?  Sei es Stricken, oder  eine
Kurvendiskussion  oder ein mathematischer Beweis…

In meinem  Fall handelte es sich  - ach, ist ja auch egal!   Auf jeden Fall habe ich jeder freie Minute mit Lesen, Lernen und Studieren zugebracht – und eben auch  Minuten „freigeschaufelt“, die eher für trivialere Aufgaben reserviert gewesen waren.

Der unwiderstehliche Drang, heute auch noch so weit wie möglich, Buch Nummer Fünf zu lesen, ließ mich bestimmte hausfrauliche Pflichten noch einmal ignorieren – und plötzlich war es da: Das Gefühl, etwas „falsch“ gemacht zu haben und „Strafe  zu verdienen“.

Richtig unangenehm! Ja, was macht nun ein Lichtarbeiter mit so einem Gefühl? Und wo kommt es überhaupt her?   Buch Nummer Zwei handelte u.a. von „Gedankenformen“.

Und genau so eine  ätherische  Blase scheint still und leise in meine Nähe gekommen zu sein, weil die gegenwärtige Situation  (Lesen statt „Pflichten“ erledigen)  einer alten  Geschichte aus meiner Kindheit ziemlich ähnlich  ist  und jetzt endlich geheilt werden will.

Damals gab es einen fürchterlichen Ärger mit meiner – aus anderen Gründen  - völlig überforderten  Mutter, die allen Frust über die von ihr ungeliebte Hausarbeit ziemlich handgreiflich an mir ausließ.

Sie war es, die lieber für das abendliche Quartettspiel  noch einmal ihren Solopart auf der Violine üben wollte – etwas, woran  ihr  Herz hing. Und der unerledigte Haushalt schaute sie strafend an – und sie bekam ein ziemlich schlechtes Gewissen. Und wenn ich Glück habe, hatte sie auch (unterdrückte) Schuldgefühle ihrem Kind gegenüber, um das sie sich vielleicht etwas mehr hätte kümmern können, anstatt…

In der vergangenen fünfzig Jahren war vieles im Verhalten der Erwachsenen noch so unbewusst und von Emotionen geprägt, dass diese einfach „re – agierten“  und  den Impulsen ihres Ego (blind) nachgaben.

Wenn da ein Frust und eine Wut (auf sich selber) vorhanden war, rumorte diese im Bauch (genauer gesagt: Im Solarplexus Chakra) energetisch so lange, bis man sie raus ließ. Meist bedeutete das dann Schimpfen, Geschrei, vielleicht sogar Handgreiflichkeiten.

Meist war derjenige richtig froh, einen „Schuldigen“  zu finden, über den man sich dann so richtig aufregen konnte. Nachher war die Welt wieder in Ordnung, denn die Wut (hier waren es ja  Schuldgefühle, die sich als Wut getarnt hatten,) weg.

Stopp! Wut ist eine Energie, sogar eine ziemlich heftige!  Und „weg“ war sie ganz gewiss nicht!  Sie  wirbelte danach   durch das Zimmer, klebte an irgendwelchen Möbeln und hängte sich mit besonderer Vorliebe an das „Opfer“, das den ganzen Schwall an Schimpfworten und Geschrei ausgelöst (nicht verursacht!!!)   und abbekommen hatte.

Für hellsichtige Menschen können solche „Gedankenformen“  oder auch „Elementale“  wie
energetische Blasen, Fratzen oder Kraken aussehen,  die sich dann an eine Person anhängen.

Und was die Sache nicht besser macht:  Die Schuldgefühle, die mit dem Geschrei und den Handgreiflichkeiten  auf das „Opfer“ – in dem Fall auf das Kind, das lieber lesen als sein Zimmer aufräumen wollte -  übertragen wurden,   können noch fünfzig Jahre später „Hallo“ sagen und sind plötzlich wieder da! 


Was also tun?  Genau da beginnt unsere Aufgabe als „Lichtarbeiter“!
Denn es ist unsere Aufgabe, wachsam zu sein wie ein  Bodyguard, oder vielmehr ein „Soulguard “!    

1.  Zunächst einmal geht es darum, zu erkennen: Ich fühle mich nicht wohl!

2. Und dann zu überprüfen:  Hat das Gefühl seine Berechtigung?

3. Woher kenne ich eine ähnliche Situation – mit einem ähnlichen Gefühl?

4. Wie habe ich mich damals gefühlt und warum?

5. Stimmt meine Erinnerung auch objektiv – oder war das eine Einschätzung, die ich als Kind hatte?
Und die mir von jemand anderem aufgedrängt wurde?

6.Und dann , wenn ich verstanden habe, dass es gar keine „Schuld“ von mir damals gab , und der Ärger auf die ungeklärten Gefühle einer anderen Person zurück ging, kann ich diese Gefühle  an meine Engel abgeben, oder durch die Violette Flamme der Transformation „durchbrutzeln“  und transformieren lassen!

7. Wenn ich mag, kann ich die alte Szene auch „umschreiben“, wie ein Regisseur, dem die erste Version nicht gefällt.

In meinem Fall könnte es so aussehen, dass meine Mutter  nachträglich in meinen Gedanken in mein Zimmer kommt, mich beim Lesen sieht, und sagt: „Ich kann Dich ja so gut verstehen!
ich will jetzt auch lieber mein Solo noch einmal üben – und heute kommt eben erst das Vergnügen, und dann die Arbeit!“

8. Wenn man versteht, was wirklich geschehen war, und dann die alte Situation mit liebevollen Augen anschauen  - und sich und dem anderen vergeben kann -  entzieht man  dieser alten Gedankenform „Schlechtes Gewissen“   die Grundlage.


Es gibt sowieso keinen Grund für  „Schuldgefühle“!
Denn es gibt in Wahrheit keine „Schuld“!  (Höchstens dann, wenn jemand etwas wirklich mit Absicht  zum Schaden eines anderen getan hat,)

Ja, liebe Leserin, lieber Leser,
es kommen im Augenblick sehr viele noch ungeheilte Emotionen an die Oberfläche des Bewusstseins.  Seien Sie gnädig mit sich selbst! Und vergeben Sie denen, die es damals einfach nicht besser wussten!  Wir haben schon viel dazu gelernt, oder?

Wissen Sie jetzt  Ihre Lichtarbeit etwas besser zu würdigen? Und erkennen Sie, wie Sie immer wieder neu -  auch in den kleinsten Situationen – im Sinne des Lichts eine wohlwollende, heilende Entscheidung treffen und eine  Situation  - und sogar noch nach vielen Jahren - „zum höchsten Wohle aller Beteiligten“
beeinflussen?

Ja, „Lichtarbeit“  ist anstrengend!  Deswegen heißt es ja auch „Arbeit“!  Und meistens merken wir noch nicht einmal, wie viel wir da leisten!  Aber in der Summe zahlt es sich aus!
Für eine neue, bessere, „sauberere“  Welt! 

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

13. Februar 2013



PS: Haben Sie es übrigens bemerkt?  Intuitiv habe ich Erzengel Michael wahrgenommen - normaler Weise ist es ja EE Gabriel, der an der Hotline ist!

Aber es stimmt:  Denn  EE  Michael ist ja der Große Wächterengel, der uns schützt und auf uns und unser Energiefeld aufpasst, wenn wir ihn darum bitten! Auch, und gerade bei energetischen "Belästigungen" ! Klar, dass gerade er sich hier  zu Wort gemeldet hat!