Für meine Freunde, die Delphine!

Liebe Leserin, lieber Leser,
aus aktuellem Anlass (Titelseite der FAZ vom 2.Juli 2013) habe ich mich entschlossen, Ihnen von einem Erlebnis zu erzählen, das zu den schönsten meines Lebens zählt, - von der Begegnung mit einem Delphin!

Nein, ich war nicht zum Schwimmen mit Delphinen ans Meer gefahren – die Begegnung fand auf eine sehr überraschende und sehr berührende Weise in meditativem Zustand vor etwas mehr als vier Jahren bei mir zuhause statt, am „Tag der Ozeane“, dem 19.Juni 2009.

Celia Fenn hatte auf ihrer Starchild  Webseite einen wunderbaren Text über diese unsere
Tiergeschwister, die Delphine, verfasst. Ich hatte ihn gelesen, und war davon so berührt,
dass mir als Antwort darauf ein kostbares Geschenk zuteilwurde:

Bei vollem Bewusstsein, und ohne die Absicht, mich in Meditation zu begeben, fand ich mich plötzlich am Gestade eines Meeres wieder, - ich nehme an, in Griechenland!

Ich hörte  das Meer rauschen, sah die Wellen, die in rhythmischen Abständen  an den Strand gespült wurden,  konnte den unverwechselbaren Duft der See riechen, -  und erblickte plötzlich weit draußen auf dem Meer einen kleinen Punkt, der  unaufhaltsam näher kam.

Mein Herz begann wie wild zu klopfen und eine tiefe, unbeschreibliche Freude erfüllte mich so sehr, dass ich zu weinen begann. Näher und näher kam das Wesen, das ich mit meiner ganzen Liebe bereits erkannt hatte – und dessen Liebe zu mir mich wie in Wellen von Glück und Seligkeit einzuhüllen begann.

Während ich diesem Bild mit offenen Augen folgte, hörte ich bereits, wie der Delphin zu sprechen begann, und ich wusste, dass ich seine Worte mitschreiben sollte.
So sah ich denn und hörte und fühlte, -

und wie ein wundersames Lied aus längst vergangener Zeit  träumte ich den Traum einer Liebe von Mensch  zu Tier – von Tier zu Mensch, während der Delphin zu sprechen begann:

„Ich bin gekommen,
meine Schwester!
Deine Liebe hat mich gerufen!

Ich bin gekommen,
Dir Heilung zu bringen,
wie Du mir.

Erinnere Dich,
wie wir in den Wellen spielten -
wie wir glücklich waren –

Du, meine Schwester,
und ich, Dein Bruder,
der Delphin -

erinnere Dich an die Zeit,
in der wir glücklich waren,
glücklich und unbeschwert,
in den Wellen
der Liebe und des Lichtes!

Eine neue Zeit ist gekommen.
lange war ich alleine
mit meinen Gefährten.

Lange habe ich auf Dich gewartet.
Und die Wellen waren kalt und leer -
denn Du warst  gegangen -
und die Menschen hatten uns
allein gelassen.

Ohne Euch und Eure Liebe
war es dunkel um uns her
und oft konnten wir den Weg
nicht mehr finden.

Du bist zu mir zurück gekommen;
meine Schwester!
Deine Liebe wärmt mir das Herz
und Dein Licht zeigt mir den Weg -

Komm zu mir!
Komm, spiele in den Wellen
wie  vor alter Zeit
als wir  Geschwister waren -
Geschwister in der Liebe des AllEinen -

ich, der Delphin, -
Du aber das Mädchen,
das mich liebte,-
in Liebe vereint!

Verlass mich nicht wieder,
meine Schwester, -
lass mich nie wieder ohne Deine Liebe sein -

Tauch in die Wellen -
Liebe geschieht!
Tauch ein in die Wellen  der Liebe -
Heilung geschieht -

Lass uns tanzen in der Liebe
des AllEinen  -

Ich hier-
und Du dort

Und doch für immer
in Liebe vereint!

Segen sei mit Dir,
wie auch ich gesegnet bin
durch Deine Liebe!

Ich, der Delphin,
Du aber das Mädchen -
in Liebe vereint!“


© Christine Stark, 2.Juli  2013
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