„Na, dann eben nicht!“ PDF Drucken E-Mail

Liebe Leserin, lieber Leser,
was für eine seltsame Zeit! Wir alle  werden gerade ganz schön durchgeschüttelt, jeder auf seine Weise. „Planen“ ist schon lange nicht mehr möglich.  Stattdessen helfen die „gute Absicht“ und das VERTRAUEN, dass alles so geführt wird, wie es am besten ist.

Das fängt bereits bei ganz alltäglichen Kleinigkeiten wie dem passenden Abfahrttermin für die Rückreise an – sofern es sich um die Rückfahrt per Auto handelt. Klar, möchte jeder möglichst  frühzeitig loskommen, aber erklären Sie das bitte mal meiner „Oberen Leitstelle“!

Oder meinem „Chauffeur“ und Reisebegleiter! Dessen Koffer waren natürlich bereits längst fertig. Na, ja, meine eigentlich auch - aber ich noch nicht. Jedenfalls noch „nicht so ganz“, wie ein von mir sehr verehrter Westernheld zu sagen pflegt.

Ja, wie denn auch? Wenn da morgens beim Aufwachen plötzlich unpassende Symptome Alarm geben, dass etwas Altes – oder übergriffig Akutes – bitte sofort angeschaut, ausgeputzt und aufgeräumt werden will!

„Chauffeur“ und Reisebegleiter kennen solche Lappalien schließlich nicht.  Jedenfalls nicht bewusst.  Das hilft frau dann in einem solchen Fall auch nicht weiter. „Fremd Putzen“ ist angesagt. Zumindest dann, wenn es erlaubt ist.

Ich sag´s ja: "Es geht eben nur noch so, wie es eben geht." Einen Schritt nach dem anderen.  Und manchmal bedeutet das auch, auf der Stelle  zu treten oder zu liegen…

Dass sich all meine „guten Vorsätze“, was da so liebend gerne an Lieblingsbeschäftigungen auf den Weg gebracht werden wollte, in den vergangenen zwei Wochen einfach die nicht vorhandenen Schlappohren zugehalten haben, hab ich ja inzwischen akzeptiert.

Ich hatte die Hände sowieso voller Hochfrequenzen und Energie-Gedöhns. Und dann noch „das bisschen Haushalt“, wie die liebe  Johanna von Koczian  so wunderbar singen konnte. Darüber hat sich bereits meine Oma amüsiert.

Und jetzt, nach zehn unbeschreiblich langen Stunden Autobahn und „Nicht-Autobahn“ gestern wieder zurück in heimischen Gefilden, klären sich die bisher so renitenten Aufgaben fast von alleine.  Man muss nur locker lassen können. Und frau auch. Geht bloß nicht immer.

Als ich dann abends endlich angekommen war, sah ich die „Bescherung“: Sogar die oft sehr diskreten Diagramme bei „Sonnensturm.de“  zeigten, was da morgens bereits an energetischen Wackelpartien los gewesen war.

Da war ich dann doch sehr froh, erst später losgefahren zu sein!  „Besser spät, als nie!“, wie Mr. Hobbs zum Kleinen Lord zu sagen pflegte.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, meine „Obere Leitstelle“ zu bitten, mir zu zeigen, "was an dem jeweiligen Tag das Wesentliche ist".  Und für alles andere, was da so unbedingt erledigt werden möchte, bitte ich die Organisations-Engel und die Ordnungs-Engel um Unterstützung. (Und notfalls den Heiligen Antonius, falls ich den Autoschlüssel verlegt habe…)

Für alles andere gilt: „Was Du heut nicht willst besorgen, das verschieb´ getrost auf morgen!“ Na, ganz so ist es auch nicht. Aber meine kleinen geflügelten Humor-Berater fanden, das passt gerade so schön. „Alles kommt zu mir zur rechten Zeit!“

Wenn also auch Sie mit Ihrem „Planungssoll“ noch „weit hinter der Kurve liegen", wie es mein Reisebegleiter auszudrücken beliebt, nehmen Sie es leicht! Es wäre in diesen energetisch so herausfordernden Zeiten mehr als ungesund, sich zu sehr unter Druck zu setzen.

Schauen Sie lieber links und rechts, wo Sie anderen Mitreisenden wieder auf die Beine  helfen können. Und lassen Sie Ihr LICHT leuchten! Denn genau dafür sind Sie gekommen!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

25. April 2019

PS: Und für alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen wollen: Bitte mit dem Hinweis auf meine Webseite www.christine-stark. de und dem folgenden Hinweis:

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