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„Tempora mutantur …!“

Liebe Leserin, lieber Leser,
wieder einmal hat mich meine „Obere Leitstelle“ an die Tasten gerufen, um Ihnen einen neuen Blog Text zu spendieren. 

Eigentlich wollte ich mich eben zu so früher Stunde meinem Tagebuch widmen, aber es soll nicht sein. Sie könnten meine Überlegungen genauso gut brauchen, heißt es. Na, dann…

 

Ist schon komisch.  Die vergangenen Tage hab ich mich regelrecht damit herumgequält, irgendwie zu „überleben“,  hab hausfrauentechnisch gerade mal das Nötigste geschafft, um mich dann sofort wieder der Couch zu widmen.

Gestern Mittag hat es mich sogar so aus den Latschen gehoben, dass ich mich nach dem Essen nur noch hinlegen konnte, - und weg war ich. Keine Ahnung, wo!

Ohne Vorankündigung, wie „Vollnarkose“. Peng. Ende, Gelände! Nach mehr als einer Stunde bin ich wieder aufgetaucht, mit einer Mischung aus „schlechtem Gewissen“ und der tiefen Gewissheit, dass es gar nicht anders möglich gewesen wäre.

 

Großhirn an  Kleinhirn: „Was war das denn? Bist Du  noch zu retten, Dich am helllichten Tag so gehen zu lassen? Hast Du vielleicht vergessen, was Du Dir für heute vorgenommen hattest? Und für gestern und vorgestern und vorvorgestern?“

Kleinhirn an Großhirn: „Kann ich auch nicht ändern! Irgendjemand hat den Stecker gezogen und dann konnte ich nur noch schnorcheln!“

Bauchgefühl:Ja mein Gott, habt Ihr denn immer noch nicht kapiert, dass die Dinge nicht mehr so funktionieren, wie früher?“

Großhirn an Kleinhirn:Wer ist das denn? Kennst Du den? Und was erdreistet der sich, hier mitzumischen, wenn Erwachsene sich unterhalten?“

Bauchgefühl an Großhirn:Eure Zeit ist vorbei, meine Lieben! Ab jetzt funktioniert alles über die Intuition. Emotionale Intelligenz ist angesagt. Eure despektierlichen Äußerungen könnt Ihr Euch sparen.

Und was den Eindruck betrifft, dass da ein Stecker gezogen wurde…  Das Gegenteil war der Fall! Wir alle haben ein Update bekommen. Damit wir den Starkstrom besser verkraften! Mit Denken alleine kommt Ihr nicht mehr weit in diesen Zeiten!

Was es braucht, sind GEDULD und VERTRAUEN. Und dann gilt es, dem Autopilot die Führung zu überlassen. Oder, wenn Euch das lieber ist: Eurer Göttlichen Führung.“

 

So ähnlich scheint es gestern bei einigen von uns gewesen zu sein. Wir alle wissen ja genau, dass diese Phasen tiefsten Tiefschlafs ihren noch tieferen Sinn haben. Besonders dann, wenn sie so überfallartig und zu solch unüblichen Zeiten auftreten.

An das Gefühl, tagelang nicht so „leistungsfähig“ zu sein, wie ich und mein Großhirn das gerne hätten, kann ich mich immer noch nicht gewöhnen. Dafür ist meine mentale Intelligenz immer noch zu sehr auf „Vergleichen“ und „Bewerten“ programmiert.

Vergleichen mit „früher“ und vergleichen mit „anderen“. Höchst unangenehm, kann ich Ihnen sagen. Großhirn hat anscheinend immer noch nicht kapiert, dass die Zeiten sich geändert haben – und wir uns ebenfalls!

„Tempora mutantur.“  - „Die Zeiten ändern sich.“, ist alles, was die Überreste meiner früheren Lateinkenntnisse dazu zu bemerken haben.

Sich daran zu gewöhnen, dass unser Über-Leben unserer Kontrolle entzogen ist, ist dann doch garnicht so leicht.

 

Immer noch befinde ich mich im Rechtfertigungs -Modus vor mir selber, „immerhin doch einiges auf den Weg gebracht zu haben in der vergangenen Woche“.  Frau sieht, wie üblich, nur das, was auf der „To Do“ - Liste noch unerledigt geblieben ist.

All diese alten Programme von „Arbeiten“ und „Erledigen“ und  „sichtbar fleißig sein zu müssen“ sind sowas von nervig!  Warum ist das nur so schwierig, seinem schimpfenden Großhirn den Mund zuzuhalten?

Immerhin:  Heute Morgen war ich dann doch sehr früh und sehr hell wach. Es war ein solcher Unterschied zu gestern und den Tagen davor!

 Ich hatte mich so ausgehebelt gefühlt. „Wie bestellt, und nicht abgeholt“ nannte man das früher. Wie im falschen Film“. Endlich fühle ich mich wieder „richtig“.

Nach und nach setzte beim Aufwachen auch wieder der „Überblick“ ein, der mir so gänzlich abhandengekommen zu sein schien: Konnte es sein, dass ich gestern Mittag  von einer Sekunde zur anderen auf das Sternenschiff gebeamt worden war?

 

Genauso scheint es gewesen zu sein! Eine kosmische „Betriebsversammlung“ scheint angesagt gewesen zu sein. Anscheinend wurden neueste Nachrichten verteilt und das weitere Vorgehen des Bodenpersonals abgesprochen.

Möglich, dass nebenher auch ein wenig „Seelenmassage“ verabreicht wurde, um das Durchhalten frustrierter Mitarbeiter zu stärken und ihre Couchtoleranz  zu erhöhen.

Ich weiß ja auch nicht… Da haben wir uns diese Zeiten der Veränderung Leben um Leben so sehr gewünscht, und jetzt, wo wir mittendrin stecken,  lassen wir die Flügel hängen, weil nichts mehr so ist wie zuvor!

Kein Wunder, dass wir da „nach oben“ und zur ORDNUNG gerufen wurden. Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die gestern und in den Tagen zuvor unzufrieden gewesen war mit sich und der Welt.

Das mit der "Welt“, stimmt schon. Die ist wirklich nicht in Ordnung. Aber wir, die wir alle so brav auf unsere Innere Stimme hören und unserem Göttlichen Plan folgen, - wir sollten es wirklich besser wissen!

Wir sind immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Auch, wenn es im Moment des Öfteren die Couch ist. Ashtar lässt grüßen!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

21. Juli 2019

 

PS: Und für alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen wollen: Bitte mit dem Hinweis auf meine Webseite www.christine-stark.de und dem folgenden Hinweis:

Es ist nicht gestattet, ausschließlich Teile des Textes wiederzugeben oder diesen akustisch für andere zugänglich zu machen

 

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