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„Dem Himmel so nah…!“

Liebe Leserin, lieber Leser,
gerade eben hatte ich noch einmal im Internet herumgeschaut, ob es irgendwelche guten Nachrichten zu vermelden gibt - na ja…

„Der Heilige Geist weht halt, wo Er will!“ 

Zunächst hatte ich mir die Predigt eines unglaublich mutigen Pfarrers angehört, der kein Blatt vor den Mund nahm, seinen „Schäflein“ reinen Wein einzuschenken über das, was gerade läuft.

So ein kluger Mann und so eine geniale „Predigt“! Das ist wahre SEEL- Sorge!

 

Natürlich war das Video, auf das ich von einer Freundin aufmerksam gemacht worden war, innerhalb kürzester Zeit „verschwunden“. 

Kurz danach tauchte es an anderer Stelle wieder auf.  Ich selbst soll Ihnen aber hier keinen Link einstellen, - warum auch immer.

Es lohnt sich, diesen inneren Anweisungen zu folgen, auch, wenn wir sie manchmal nicht verstehen.

 

Dann kam der erste Hinweis darauf, dass ich bitte selbst heute Abend noch einen kurzen Text für Sie schreiben möge. „Muss das denn sein? Und wenn schon, was denn bitte?“

Das Zitat „vom Heiligen Geist, der weht, wo ER will“, war sehr schnell präsent. 

Dieser mutige Pfarrer ist sicher ein perfektes Beispiel für das Wehen des Heiligen Geistes, für Zivilcourage im Alltag – und was noch wichtiger ist: Im Amt!

 

Dann überlegte ich, welche Überschrift mein abendlicher Text denn wohl haben soll. Sofort war die Antwort da: „Dem Himmel so nah…!“

Zum heutigen Himmelfahrtstag passt dies sicher sehr gut, obwohl ich keine Ahnung habe, was hier jetzt noch zur Sprache kommen will.

 

Seltsamer Weise handelt es sich nämlich bei dieser Überschrift um genau den Namen, den ich meinem Seminar zu „Leben und Sterben und zum Leben danach“ gegeben hatte.

Schon damals wunderte mich die Wahl dieser Worte. Bis ich verstand, dass ein Mensch dem Himmel niemals im Leben so nahe ist, - oder eben der Himmel ihm, - außer in den zwei ganz existenziellen Momenten von Geburt und Sterben.

 

Im ersten Fall kommt man gerade von dort, im anderen Fall geht es wieder dorthin zurück, wo das eigentliche „LEBEN“ der SEELE stattfindet.

Geburt und „Sterben“ sind beides ein „Übergang“ aus einer Dimension in die andere.

Es heißt, loszulassen und geschehen zu lassen. Gewisser Maßen gilt es, auf „Autopilot“ zu schalten und der Weisheit des Lebens zu vertrauen.

 

„Dem Himmel so nah“ bedeutet aber in WAHRHEIT, dass unsere Himmlischen Helfer uns nie näher sind, als in Zeiten eines solchen Übergangs!

Uns, die wir gekommen sind, als „Hebammen“ und „Geburtshelfer“ den Übergang eines anderen Menschen von der einen in die andere Dimension zu begleiten, - und den Betroffenen selbst!

Denn auch denjenigen, die aus unserer Sphäre in die der Geistigen Welt überwechseln, stehen die entsprechenden „Hebammen“ und „Geburtshelfer“ zur Seite, sichtbare und unsichtbare.

 

Niemals werden wir in einer solch existenziellen Situation allein gelassen! Immer sind die Himmlischen Helfer an unserer Seite, uns zu stützen, zu schützen und zu führen.

Zu keiner Zeit sind wir dem Himmel so nah, wie in den Momenten dieser ganz großen Einweihungen des Lebens.

 

Wenn ich es richtig verstehe, soll ich Ihnen an dieser Stelle sehr deutlich klar machen, dass wir alle uns gegenwärtig in einer ebensolchen Geburts - und Sterbephase befinden!

Wir alle, wie wir jetzt hier inkarniert sind, stehen vor einem gigantischen Übergang von einer Dimension in die nächste, - von einem Zeitalter ins nächste, -

Wir alle stehen vor einem weltenumspannenden Erneuerungsprozess, wie ihn die ERDE und auch unser gesamtes Universum noch nie erlebt hat!

 

Es ist ein „Quantensprung“, der nichts und niemanden unberührt lassen wird, weder auf der ERDE noch im gesamten Universum!

Wie ein Feuerwerk, in dem aus einer erglühenden Fontaine des LICHTs gleich wieder weitere LICHTfunken zum Leuchten gebracht werden, die wie in einem wahren Domino Effekt sich gegenseitig anfeuern und voranbringen!

 

Was uns aber bewusst werden darf:

Wir alle stecken mit unserem gesamten System von „Realität“ mittendrin in diesem „Sterbeprozess“! Wobei es ein „Sterben“ im eigentlichen Sinne garnicht gibt.

„Sterben“ bedeutet lediglich eine Art von Verwandlung aus einer Form in eine andere!

Ohne ein gewisses Maß an MUT und VERTRAUEN geht das nun mal nicht. Loslassen ist angesagt und der MUT, sich dem kraftvollen Strom der Erneuerung hinzugeben.

 

Ja, ich weiß, was Sie sagen wollen:

"Und hier? Und bei uns? Bei all dem ganz normalen Wahnsinn „M“ – und „C“ – technisch? Bei all dem Unrecht, das gerade geschieht? Wie soll ich da loslassen und …"

 

Nun, die Antwort meiner „Oberen Leitstelle“, die ich eben erbeten habe, erinnert mich an das, was ich inzwischen in vielen Seminar-Gesprächen weitergegeben habe:

Es ist tatsächlich genau wie bei einer Geburt oder einer Sterbebegleitung:
Bei aller Klugheit und allem Fachwissen, Verstehen und all unserer Erfahrung mit früheren Geburten und/oder Sterbesituationen:

Jede dieser Situationen ist anders. Wir stehen immer wieder vor einem neuen Mysterium des Lebens – in die eine oder andere Richtung! 

Wir können nicht „vorher wissen“ und eine „Versicherung“ dafür abschließen, die uns bestätigt, dass alles gut und leicht vonstattengehen wird!

 

Vielleicht wäre es tatsächlich angebracht und hilfreich, ein paar Schritte zurück zu treten, wie von einem Gemälde im Museum, wo wir oft auch erst dann das ganze Bild in seiner Gesamtheit so richtig zu erkennen vermögen.

 

Es scheint, dass ich Ihnen genau dies mit meinem heute so ungewöhnlichen Text empfehlen soll:

Lassen Sie uns die gesamte Situation unseres gegenwärtig so verwirrend erscheinenden Lebens aus sicherer Entfernung im Überblick betrachten!

Wissend und darauf vertrauend, dass wir alle dem Himmel noch nie so nahe waren wie in der gegenwärtigen Zeit des Überganges von einem Zeitalter des Bewusstseins in ein anderes, neues Zeitalter des gelebten CHRISTUS – Bewusstseins und der gelebten LIEBE!

 

Nichts ist im Augenblick wichtiger und hilfreicher,

um einen geschützten und sanften Übergang in das Neue zu erreichen, das uns alle erwartet,

als loszulassen und darauf zu vertrauen, dass wir genau jetzt göttlich geschützt und begleitet sind!

GOTT macht keine Fehler! Oder glauben Sie vielleicht, ER weiß nicht, wie es uns gerade geht?

 

Eben wurde mir noch ein Inneres Bild eingeblendet:

Es ist die Geschichte von Moses, der in einer absolut ausweglosen Lage zu sein schien: Er war angetreten, sein Volk in die FREIHEIT zu führen.

Er wusste sich göttlich geführt und beschützt. Und doch war die Situation scheinbar ausweglos:

Vor ihm das Rote Meer und hinter ihm und seinem Volk ein ganzes Reiterheer des Pharao, die ihnen nachjagten, um sie zurück zu führen in die Sklaverei!

Und nun? Zurück konnten sie nicht mehr, - und nach vorne ging es auch fast nicht mehr weiter.

 

Erst in allerletzter Sekunde, praktisch in dem Moment, wo Moses mit dem Großen Zeh an das Meer stieß, teilten sich die Wogen und sie alle konnten sicher und trockenen Fußes voran schreiten auf dem Weg in die FREIHEIT.

„GOTT kommt mit unserem Guten nie zu spät, - zu früh aber auch nicht!“

 

Die Bibel-Festen unter Ihnen wissen ja sicher, wie die Geschichte weiterging:  Als die Kampfwagen und die Reiter des Pharao das Meer erreichten und ihnen nachstürmten, schloss sich das Meer über ihnen und Moses und sein Volk waren gerettet.

Vertrauen wir darauf, dass auch wir in unserer Situation, die diesmal nicht nur ein einziges Volk sondern den ganzen Planeten betrifft, alle Hilfe haben werden, wenn wir sie am dringendsten brauchen.

Bis dahin dürfen wir allerdings einen Fuß vor den anderen setzen und weitergehen auf unserem Weg. Eben tun, was uns gerade möglich ist!

 

Das Alte muss vergehen, bevor das Neue strahlend schön am Horizont auftauchen kann:
Die Neue ERDE!


Gerade eben werde ich noch einmal an das Bild des Feuerwerks erinnert, - oder auch an das Anstoßen und Umfallen der Domino Steine.

Ich gehe fest davon aus, dass unser Land – oder eben unser Volk – der Domino Stein ist, der die anderen Steine in Bewegung setzen wird.

 

Oder anders ausgedrückt:
Das Feuerwerk unseres erstrahlenden CHRISTUS-Bewusstseins ist der Ausgangspunkt, der auch die anderen LICHTfunken rings um uns herum entzünden wird, -

bis die WAHRHEIT vor lauter Helligkeit so klar und rein erscheinen wird, dass niemand mehr die Augen davor verschließen kann!

 

Das Einzige, was es dazu braucht, ist das STRAHLEN unseres eigenen Inneren LICHTES!
„Wie eine Kerze die andere anzündet, so entzündet ein Herz das andere!“

 

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

Himmelfahrt, 21. Mai 2Q2Q

 

PS: Für alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen wollen: Bitte immer mit Hinweis auf meine Webseite  www.christine-stark.de und dem folgenden Hinweis:

Es ist nicht gestattet, ausschließlich Teile des Textes wiederzugeben oder diesen akustisch für andere zugänglich zu machen!

 

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