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"Trösten, die vergessene Kunst" - Teil 11


"Trösten, die vergessene Kunst"

11.Teil:  Freude!

Die Tränen liefen mir über die Wangen - so überwältigend war die Liebe, die mit diesen Worten fühlbar gewesen war. Als ich wieder zu Bett ging, hatte ich noch immer das Bild vor Augen: Ilka als strahlende, wunderschöne junge Frau, Jan – Uli kräftig und vollkommen gesund. So ganz anders, als sie es zuletzt hier gewesen waren! Ich wusste ja: Nur der physische Körper drückt die Krankheiten und Verletzungen aus. Auf Seelenebene sind unsere Lieben nach dem Übergang vollkommen heil und gesund!

Welche Freude, dies hier so deutlich wahrzunehmen! Und welche Freude, zu erfahren, wie das „Leben“ dort drüben auf der anderen Ebene weitergeht! Diese beiden jungen Menschen, die so früh ihre Eltern hatten verlassen müssen, kümmerten sich jetzt dort drüben um kleine Kinder, die ebenfalls ihre Eltern hatten zurücklassen müssen! Ich konnte mir das alles so gut vorstellen!

Aber wie sollte ich meiner Nachbarin diese Botschaft überbringen? Sie war ja sogar für mich sehr ungewöhnlich! Wie immer, wenn ich nicht weiter weiß, bat ich auch hier innerlich um Hilfe:„Wenn Ihr mir schon so eine schwierige Aufgabe anvertraut, dann helft mir auch dabei!“ (Es war mir in diesem Augenblick selbst nicht so ganz klar, ob ich Jan – Uli und Ilka ansprach, oder ob diese Worte eher an meine Engel gerichtet waren!)

Während ich morgens die Küche aufräumte, hatte ich mir einen Plan zu Recht gelegt. Ich wollte Frau Guter ganz vorsichtig auf diese Nachricht vorbereiten und ihr einfach sagen, dass ich in der vergangenen Nacht einen wunderschönen Traum gehabt hätte. Ob sie ihn hören wolle. Kurze Zeit später hatte ich wieder das deutliche Gefühl, dass der richtige Zeitpunkt für dieses Gespräch gekommen war und begab mich auf den Weg zum Nachbarhaus.



Fortsetzung folgt!
Die Namen der beteiligten Personen wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.


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