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„Friede, Freude, Eierkuchen…“

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie ist es Ihnen in den letzten zwei Wochen ergangen?  Alles „Friede, Freude, Eierkuchen?“ -  Oder haben sich genau die „Herausforderungen“ ergeben, die Sie sich ganz bestimmt nicht für die Vorweihnachtszeit ausgesucht hätten?

 

So ist es nun einmal: Man wächst nur an Schwierigkeiten! Wenn alles glatt geht, braucht man sich ja nicht weiter zu entwickeln. Und dass wir in der letzten Zeit ziemlich heftig in unsere Weiterentwicklung hineingeschubst werden, hat sicher jeder von Ihnen bereits gemerkt.

 

Mehrere „Lernaufgaben“ haben seit Anfang Dezember anscheinend Priorität, - ob wir wollen, oder nicht: Es geht um Beziehungen, Freundschaften und ganz allgemein den Umgang mit uns nahestehenden Mitmenschen. Es geht darum,  unsere Verbindungen zu den Menschen unserer Umgebung noch einmal unter die Lupe zu nehmen – und gegebenenfalls anzupassen.

 


Nicht gerade leicht für sensitive Menschen, die es gewohnt sind, hilfsbereit, mitfühlend und tolerant zu sein! Aber es hilft nichts. In der jetzigen Zeitqualität kann nur noch bestehen, was auf Integrität, Offenheit und Ehrlichkeit aufgebaut ist.  „Schieflagen“, die zwar für den einen angenehm sind, dem anderen aber Unbehagen bereiten, funktionieren nicht länger. Die Energie der Neuen Zeit duldet keine Kompromisse mehr!

 

Es geht darum, genau zu spüren, was wir eigentlich wollen und wobei wir uns gut fühlen. Das ist oft gar nicht so leicht! Es geht auch darum, Grenzen zu setzen  und  uns selber treu zu bleiben. Indem wir notfalls anderen Menschen deutlich zeigen, was wir brauchen, -  aber auch, was sich für uns nicht richtig anfühlt.

 

Sie wissen ja bereits aus den früheren Beiträgen meines Blogs, dass  wir aufgefordert sind, unser wahres Wesen immer deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Dazu gehört eben auch, dass wir uns fragen: „Was ist stimmig für mich?“  „Wie fühle ich mich dabei?“  „Will ich das wirklich?“.

 

Es geht auch um klare Kommunikation und darum, deutlich für sich und seine Belange einzutreten – und eben auch darum, Stellung zu beziehen, und wenn nötig auch zu widersprechen.

 

Es hat gedauert, bis ich es heute begriffen hatte: Meine „Obere Leitstelle“ (vgl. Blog vom 27.Juli 2011) präsentierte  mir in den letzten drei Tagen mit unendlicher Geduld immer wieder Situationen, wo ich mich über meine  Gesprächspartner  wunderte. Die seltsamsten Aussagen wurden da von verschiedenen Freunden und Bekannten mit einer Selbstsicherheit vorgetragen,  - und ich dachte jedes Mal: „Das stimmt doch aber gar nicht???“  , war aber zu höflich, um die jeweilige Aussage in Frage zu stellen. Schließlich wusste ich ja, wie vertrauenswürdig die jeweilige Person war!

 

Und wie bei einem Crescendo in der Musik wurden die Aussagen immer haarsträubender – bis  ich nicht mehr anders konnte, als zu sagen: „Aber das stimmt doch gar nicht!“ Da endlich war die Blockade durchbrochen, die in der frühen Kindheit gesetzt worden war!  Endlich!  Und nachträglich erkannte ich, wie ich immer deutlichere „Übungen“ vorgesetzt bekommen hatte, um   die alte Programmierung zu löschen.

 

Wie gut haben es doch unsere Kinder! Sie scheinen überhaupt keine Probleme damit zu haben, für sich selber einzutreten und zu sagen, was Sache ist. „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!“  heißt es in der Bibel. Daraus wurde dann eine starke Betonung der Nächstenliebe  abgeleitet, - und im Mittelalter eine solche Form der Selbstverleugnung, dass alle, die irgendwann einmal ein Leben im Kloster verbracht haben, es immer noch als egoistisch empfinden, für ihre eigenen Wünsche einzutreten.

 

Es kann helfen, den Satz einmal umzukehren  und zu erkennen: Auf Deinen Nächsten Acht geben und liebevoll mit ihm umgehen ist wichtig. Aber es ist genauso wichtig, Dich selbst zu achten und liebevoll zu spüren, was Du wirklich brauchst!

 

Nehmen Sie es leicht! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – aber wir sind auf dem besten Weg  in ein himmlisches  Leben! 

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark
15.12.2011

 

 

 

„Urgewalten …“

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

manchmal funktionieren die Dinge reibungslos. Man fühlt sich wie ein Schlittschuhläufer, der auf einem wunderschönen zugefrorenen Waldsee in traumhafter Landschaft mühelos dahingleitend seine Bahnen zieht. 

 

Und wenn man sich gerade daran gewöhnt hat,  - „in Übereinstimmung mit Spirit“ natürlich -  sein Tagesprogramm in Leichtigkeit und mit Freude zu erledigen, ändert sich die energetische  „Wetterlage“ und alles ist nur noch schwierig.

 

Heute hatte ich das Gefühl, wieder einmal „mit Urgewalten zu kämpfen“  – aber vielleicht war ich auch einfach nur verwöhnt von den Erfolgen der  letzten Tage…Man tut und macht, koordiniert und erledigt alles so gut wie möglich, und ist am Ende des Tages doch frustriert.  Ja, die Tage scheinen immer schneller zu laufen, die zur Verfügung stehende Zeit scheint  auf weniger als die Hälfte verkürzt, obwohl der Tag immer noch vierundzwanzig Stunden hat –  aber das ist es nicht, was ich meine.

 

Es ist das Gefühl, an seine Grenzen zu stoßen und gerade dort, wo es einem wirklich wichtig ist, nicht das zu erreichen, was nötig wäre.  Sie ahnen es schon, es geht um meine alte Tante, die  seit August zum 6.Mal im Krankenhaus war  und nun wieder auf der Pflegestation ist.

 

Je nach Blickwinkel könnte ich wirklich zufrieden sein mit dem, was ich heute getan und für sie  erreicht habe. Aber  dann meldet sich wieder der Perfektionist  in mir und beginnt zu kritisieren, was da nicht gut genug gelaufen ist. 

Und das kleine „innere Kind“ in mir, das seiner Lieblingstante gerne alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen und einfach einen „pflegeleichten“ und schönen  Lebensabend bescheren würde, weil es sie liebt, ist unglücklich, weil es wieder „nicht gut genug war“…

 

Ich weiß nicht, ob ich mich irgendwann daran gewöhnen werde, dass wir – bei aller Liebe und bester Absicht – eben nicht alles im Griff haben!  Dass es eben nicht in unserem Ermessen liegt, wie das Leben eines geliebten Menschen verläuft, und dass wir ihm Schwierigkeiten und Leid  oder einfach auch Situationen, die nicht perfekt laufen, eben  nicht ersparen können, weil wir Menschen sind.

Weil es nicht unsere Aufgabe ist, das Leben eines anderen „perfekt“  zu organisieren, und das vielleicht gar nicht zu dessen „Lernerfahrungen“  passen würde, die er auf Seelenebene gewählt hat…

 

So oft habe ich in meinem Leben schon vor dieser Situation gestanden, - und immer wieder  gilt es, von neuem dies zu erkennen und zu akzeptieren!  

An dieser Stelle fällt mir immer wieder ein „Erste-Hilfe-Spruch“  ein, den ich vor sehr langer Zeit kennen gelernt habe:

 

„Herr, gib mir die Gelassenheit,
die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut,
die Dinge zu ändern, die ich ändern kann

und die Weisheit,
das Eine vom Anderen zu unterscheiden!“

 

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

9.Dezember 2011

 

„Die eigene Wahrheit leben“

 

Liebe Leserin,  lieber Leser,

Hermes Trismegistos Thot  ist energetisch anwesend mit einer Botschaft. Er macht sehr schnell deutlich, dass ich seine Worte bitte an Sie, die Leser meines Blogs weitergeben soll… :

 

 

„Geliebte Christine, geliebtes Sternenkind,

heute ist es meine Aufgabe, Dir die folgenden Informationen weiterzugeben – für Dich und alle, die diese Texte in Deinem Blog lesen. Ihr alle, Du und die,die von Dir lernen und mit Dir in Liebe verbunden sind, seid in den letzten Wochen wieder durch intensive Erfahrungen gegangen.

 

Es ist richtig, dass es sich hierbei zunächst einmal um einen Reinigungsprozess gehandelt hat. Dies war aber nur ein Teil der "Übung". Das Entscheidende war, dass Ihr alle in dieser Zeit durch eine große Veränderung gegangen seid, die zunächst einmal in Eurem Energiefeld stattgefunden hat, aber auch Folgen für Euren physischen Körper hat – und umgekehrt!

 

Das, was bei Euch allen in der letzten Zeit passiert ist, entspricht ein wenig dem, wovon Eure Fernsehtechniker seit einiger Zeit reden: Ihr benötigt einen neuen „Receiver“, um auch in Zukunft noch die neuen, verbesserten „Fernsehprogramme“  empfangen zu können. D.h. die „Receiver“ werden z.Z. ausgetauscht.

 

Manche von Euch waren schnell und haben das bereits erledigt, andere haben bereits einen Termin gemacht beim Fernsehtechniker – und wieder andere wissen noch gar nicht, dass die alten Apparate bald nicht mehr ausreichen werden.

 

Nun, was hat das mit Euch zu tun? Ihr alle, ohne Ausnahme, seid in gewisser Weise Empfänger und Sender von hochfrequenten kosmischen Energien – auch wenn Euch das so nicht bewusst war!

 

Und nun war die Zeit gekommen, an Euren „Receivern“ weitere  Funktionen zu aktivieren, die vielfältige neue, verbesserte „Programme“ zulassen.  Eure „Receiver“ hatten all diese Funktionen schon immer, aber die meisten dieser Funktionen waren bisher blockiert.

 

Diese Blockaden wurden in den letzten Tagen und Wochen - mit Erlaubnis Eurer Seele - aufgehoben.
Es handelt sich um Eure DNS/DNA - Stränge. Jeder Mediziner weiß, dass es zwölf dieser „Hochleistungskabel“ gibt. Und schon immer war es ein Rätsel, warum die „Natur“ sich scheinbar geirrt hatte. Denn nur zwei DNS/DNA-Stränge waren bisher funktionstüchtig. Die übrigen zehn waren „Blindgänger“ – oder wie auch immer man diese Teile bezeichnet hat.

 

Nun, Ihr wisst, was ich Euch sagen will. Mutter Natur irrt sich nie! „Die Dinge sind nicht, wie sie scheinen!“, wie mein Freund Kryon zu sagen pflegt.

 

Ihr habt gut verstanden: Bei Euch allen, die diesen Text lesen oder diese Information akzeptieren können, wurden in den letzten Tagen  die zehn weiteren DNS/DNA-Stränge aktiviert und „freigeschaltet“.

 

Wir gratulieren Euch herzlich zu diesem großen Schritt in Euer erweitertes Potenzial! Ihr alle marschiert mit Riesenschritten auf dem Weg in eine neue, besser Welt!

 

In Liebe und Licht,

Euer kosmischer Bruder
Hermes Trismegistos.“

 

 

 

Soweit die Botschaft.  Plötzlich passte alles zusammen. Wie viele andere auch, hatte ich vor einigen Tagen so etwas Ähnliches wie „Kopfschmerzen“  gehabt. Kopfschmerzen selber kenne ich nicht. Aber ich hatte deutlich gespürt, wie sich mir  während der Nacht das Kronchakra – das energetische Zentrum oben auf der Mitte des Kopfes- zusammengezogen hatte. Das war es also gewesen!

 

Übrigens:  Die „Rückenprobleme“, die viele von uns in den Wochen zuvor gehabt hatten, und die z.T. wie aus dem Nichts aufgetaucht waren und dann innerhalb des Rückens gewandert waren, hatten etwas mit der „inneren Aufrichtung“ zu tun.  Im übertragenen Sinne  geht es darum, „aufrecht“ und aufrichtig zu sein. Das bedeutet nicht nur, dass wir uns an die Wahrheit halten sollen, sondern vielmehr, dass wir uns von nun an aufrecht und mutig als die zeigen dürfen und sollen, die wir eigentlich sind!

 

Es ist nicht mehr nötig, unser wahres Wesen vor den Menschen unserer  Umgebung zu verstecken und zu verleugnen!  Früher einmal war dies für so viele von uns tödlich! Aber jetzt ist die Zeit endlich reif dafür, uns so zu zeigen, wie wir eigentlich sind. Wenn wir den Mut dazu haben, ermutigen wir dadurch auch andere, ihre eigene Wahrheit zu leben!

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

7.Dezember 2011

 

 

 

Aischa - 10.Teil: „Aber die Liebe bleibt…!“

 

Es war Dezember geworden. Die „akute“ Trauer um Aischa war einer stillen Wehmut gewichen.

Ich hatte erkannt, dass mit der Trauer um Aischa kostbare Erfahrungen verbunden waren, - Erlebnisse, die ich nie für möglich gehalten hätte. 

Ich hatte gelernt, Dinge zu sehen oder zu fühlen, die für andere nicht wahrnehmbar waren, und die sehr tröstlich für mich waren.  Und doch war ich in keiner Weise auf das Geschenk vorbereitet, das mir an diesem Tag zuteil werden sollte!

 

Es war der 5. Dezember 1998, um die Mittagszeit. Nach langer Zeit waren meine Gedanken wieder einmal sehr intensiv bei meiner Hündin.  Plötzlich schien sich die Luft um mich herum anders anzufühlen und mir kamen die Tränen. Und da hörte ich es, - ganz deutlich.  So, als ob ich laut denken würde:

 

 

„Vergiss nicht, Frauchen,

ewig gehört Dir an,

was Du liebst.

 

Vergiss nicht, Frauchen,

ewig gehörst Du dem,

das Du liebst.

 

Und Leben um Leben

werden unsere Seelen 

sich wieder finden,

Leben um Leben 

sich nahe sein!“

 

„Deine  Liebe

wird mich  immer erreichen,

wo ich auch bin, -

 

und auch Du  wirst es 

an der Wärme in Deinem Herzen spüren,

wenn meine Liebe Dich ruft.

 

Was sich einst liebte, 

ist für immer untrennbar verbunden.

„Denn die Liebe höret  nimmer auf!“

 

 

 

Gleichzeitig mit diesen Worten, die wie laut gedachte Gedanken in meinem Kopf waren, war mein Herz von einer Wärme erfüllt, die jeden Zweifel ausschloss!

 

Aischa hatte mir mit ihren Worten ein kostbares Geschenk gemacht.

Ich hatte gelernt, ihre „Stimme“ zu hören – die Impulse, die von ihr ausgingen, hatten sich alleine zu Worten geformt.

 

Es schien Aischas Abschiedsgeschenk zu sein.

All das, was ich wahrgenommen und  gelernt hatte,  war in diesen wenigen Zeilen zusammengefasst.

 

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

6.Dezember 2011

 

 

Aischa - 9.Teil: Rom!

 

Das Wissen, warum Aischa gegangen war, war wie ein „Sicherheitspolster“, das meine Trauer abfederte und es leichter machte, an sie zu denken.

 

Trotzdem fehlte uns unsere Hündin noch auf Schritt und Tritt, wenn wir zuhause waren. Darum beschloss ich, die Herbstferien für eine Reise nach Rom zu nutzen. Auch, weil diese Art von Städtereise mit Hund so nicht machbar gewesen wäre... Mein fünfzehnjähriger Sohn begleitete mich.

 

Der Flughafen von Rom liegt  ziemlich weit außerhalb und es ist  üblich, einen Transfer-Zug zur Innenstadt zu benutzen. Wir waren glücklich, in dem völlig überfüllten Zug noch zwei Sitzplätze zu ergattern. Dass mein Platz nicht so ideal war, merkte ich erst, als ich bereits saß:  Mir gegenüber hatte ein ca. fünfundsechzigjähriger, sehr ungepflegt wirkender Mann Platz genommen, der sichtlich betrunken war – und aggressiv. Er begann bereits, kaum dass er sich gesetzt hatte, sich zu mir herüber zu beugen und zu randalieren. Seine Bewegungen waren sprunghaft und machten mir Angst.

 

Mein Sohn saß mir schräg gegenüber, aber zu weit weg, und die übrigen Reisenden schienen sich nicht einmischen zu wollen. Ich fühlte mich sehr alleine und bedroht!  Ich verhielt mich so ruhig wie möglich, betete aber innerlich um Schutz.

 

Und wieder durfte ich eine besondere Erfahrung machen:

Plötzlich fiel mir meine Hündin ein, - und ich erinnerte mich an die Geschichte, dass sie mir früher einmal in Afrika als Löwin das Leben gerettet hatte.

„Aischa, hilf mir!“, dachte ich instinktiv.

 

Was dann geschah, hätte ich mir nie zu träumen gewagt: Vor mir tauchte plötzlich – nur für mich sichtbar - meine große blonde Hündin auf und ich sah, wie sich dieses schwere, kräftige Tier  auf die Hinterbeine stellte und sich mit  den Vorderpfoten gegen den Oberkörper des Mannes stemmte!

 

Mit großer Verwunderung betrachtete ich das Bild, das sich da vor meinen  inneren Augen bot. Aischa hatte sich zwischen uns gestellt und blieb während der gesamten dreißig Minuten der noch verbleibenden Fahrtzeit so stehen! Was noch viel erstaunlicher war: Der Mann, der sich bisher so sprunghaft und unkontrolliert bewegt und randaliert hatte, lehnte sich plötzlich zurück und wurde sehr, sehr ruhig. Sicher konnte er nicht sehen, was ich wahrgenommen  hatte, aber er reagiert so, als ob ihn eine größere Kraft „in Schach hielt“!

 

Ich hatte  wieder etwas dazu gelernt. Und während der ganzen Zeit in Rom spürte ich Aischa immer wieder neben mir, wo wir auch waren. Morgens und abends nahm ich sie auf dem Bettvorleger neben meinem Bett wahr. Meine Liebe zu ihr schien die unsichtbare „Leitlinie“ zu sein, die sie mich überall wieder finden ließ. Sogar im Hotel in Rom!

Von nun an wünschte ich mir oft in Situationen, in denen ich mich bedroht fühlte, meine Hündin – oder meine Löwin -  an meine Seite!

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

5. Dezember 2011

 

 

„Alle Menschen werden Brüder…“

Liebe Leserin, lieber  Leser,

manchmal werde ich morgens wach davon, dass ich schon die ersten Worte des neuen Blogs im Kopf habe …

 

Ja, es ist wirklich so, als ob diese Beiträge nachts in einer Art „Redaktionskonferenz“ ausgebrütet und beschlossen werden. Trotzdem habe ich dann immer noch genug zu tun, sie aus der universellen „Lichtsprache“, durch die sich sensitive Menschen  intuitiv mit anderen Lebewesen, Steinen, Tieren, Pflanzen, aber auch kosmischen Brüdern und Schwestern aus anderen Universen verständigen, in diesen Text hier zu übersetzen…  

 

Aber das wollte ich Ihnen eigentlich gar nicht erzählen. Was mich heute früh geschubst hat, diesen Beitrag zu schreiben, ist ein wundervolles Gefühl der Leichtigkeit und Freude, das ich an dieser Stelle am 2. Advent an Sie weitergeben möchte. 

 In meinem Herzen ist heute ein solches Lächeln,- eine solche Unbeschwertheit – als ob es mir sagen will: „Worüber sich aufregen? Es ist doch alles gut so, wie es ist!“

 

Vor zwei Tagen noch lag so viel Anstrengung in der Luft – und gestern war es auch nicht gerade einfach. Ich war plötzlich richtig durcheinander gewesen, und wusste nicht mehr, was ich von einer bestimmten Person aus meiner Umgebung zu halten hatte. Ob ich mich in ihr geirrt hatte und ihr zu leicht vertraut hatte… 

Nein,- nachträglich war alles „richtig“ gewesen. Und ehrlich gesagt: Diese Unsicherheiten und Zweifel kenne ich sonst nicht…

 

Bei einer anderen Person hatte ich vor kurzem leider erkennen dürfen, dass ihr  Verhalten nicht auf Unverständnis beruhte, sondern daher kam, dass sie einfach andere Menschen absichtlich „klein“ halten möchte. Schade!

 

Und dann sind da wieder diese wunderbaren, liebevollen Menschen, - unschuldig wie kleine Kinder, und einfach nur gut! Menschen, bei denen einem das Herz aufgeht und in deren Gegenwart man sich einfach nur wohl fühlt…

 

So ist es – und so wird es sein, wenn wir alle den Sprung in die „neue Welt“ geschafft haben. In eine neue Form des Zusammenlebens, in der Ehrlichkeit und Vertrauen und Wohlwollen das Miteinander bestimmen.

„Alle Menschen werden Brüder…“, heißt es bei Goethe in der Ode an die Freude. Oder wie Guy de Maupassant sagt: „Es sind die Begegnungen, die das  Leben lebenswert machen!“

 

Ich wünsche Ihnen an diesem 2.Advent viel Leichtigkeit und Freude und wundervolle Begegnungen!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

4.Dezember 2011

 

 

„Willkommen im Club…!“

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie merken schon:  Die weiteren Folgen der Aischa – Geschichte  müssen warten.  (Auch wenn sie noch so schön sind!)


Die gegenwärtige Zeitqualität ist so intensiv, dass ich es vorziehe, Ihnen lieber zunächst einige Informationen hierzu weiterzugeben. Sie werden sich dann sicher besser fühlen. („Verstandenes Leid ist halbes Leid!“) 

 

Wie ist es Ihnen überhaupt in den letzten zwei Wochen ergangen?  Wut und Ärger, bzw. Frustration, weil niemand Sie mit Ihren Bedürfnissen ernst nahm oder wenigstens beachtete?  - Wo Sie selbst doch so viel für andere tun?  Ent – täuschung, Rückenprobleme und/ oder starke Kopfschmerzen, obwohl Sie überhaupt nicht der Typ für Kopfschmerzen sind?  Oder irrationale Ängste, von denen Sie selber wussten, dass sie unbegründet und vollkommen übertrieben sind?   Und der  Berg der unerledigten Arbeiten wird immer  höher, obwohl Sie sich redlich abstrampeln???

 

„Willkommen im Club!“  So oder so ähnlich ging es ganz vielen sensitiven Menschen, mit denen ich in den vergangenen zwei Wochen sprach.   „Es ist, wie es ist!“, ist der heilsame Satz, der den „Schalter“ in uns auf Akzeptanz und Transformation  stellt. 

 

Aber im Ernst: Was ist los?  - Mir kommt es so vor, als ob  alle Arten von Energiephänomenen, die ich Ihnen seit August aufgezählt habe, sich noch einmal in schneller Folge, - dafür aber wesentlich intensiver-  wiederholen.

Als ob wir z.Z. einer „Generalreinigung“ unterzogen werden, bis in die tiefsten Gefühls – Ritzen.
So, als ob die „Dusche“  bisher  sanften Sprühnebel produzierte,  jetzt aber die energetischen „Wassertropfen“, die zu unserer Reinigung nötig sind, regelrecht herunter prasseln, so dass es beinahe schon weh tut.

 

Entsprechend wirkt es dann auf unser Emotional – bzw. Mentalfeld. Oder anders gesagt: Einmal sind  uralte Gefühle von Verletztheit  und Nicht – Beachtung an der Reihe, ein anderes Mal die dazu passenden Gedanken.

 

Uralte Blockaden, die irgendwann einmal gesetzt wurden und bisher dafür sorgten, dass sich so viele von uns insgeheim immer noch „minderwertig“ fühlen – oder zumindest nicht die berechtigten Erfolge ihrer  guten Taten genießen können, -  Sie alle werden jetzt freigesetzt, bewusst gemacht, aufgeweicht und weggeschwemmt.

 

Es ist besonders unser „Inneres Kind“, das jetzt Aufmerksamkeit, Liebe und Verständnis braucht!
Nehmen Sie es in Gedanken in den Arm, streicheln Sie ihm liebevoll über den Kopf und sagen Sie ihm:  „Ach, Kleines, ich weiß! -  Es war wirklich nicht leicht, was Du da aushalten musstest,- und es war so ungerecht!  Aber jetzt bin ich ja da.  Ich beschütze Dich. Und ich werde nie wieder zulassen, dass man Dich schlecht behandelt!

Denn Du gehörst zu mir!  Du bist ein Teil von mir! Und ich liebe Dich so wie Du bist!“

 

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

2.Dezember2011

 

 

Aischa - 8.Teil : "Die Löwin"

 

Ich war noch wie benommen von der Geschichte, die ich soeben gehört hatte.  Gleichzeitig hatte ich all das, was mir meine REIKI – Lehrerin erzählt hatte,wie in einem inneren Film „mit gesehen“. Ich hatte bereits einige Erfahrung mit diesen inneren Bildern. Früher einmal hatte ich sie für „Phantasie“ gehalten.
Aber sie deckten sich immer aufs Haar genau mit den inneren Bildern anderer  Hellsichtiger. Und auch hier bekam ich ungefragt die Erklärung geliefert:

 

„Während ich Dir dies erzählte, nahm ich Aischas Seele neben Dir als Eisbärin wahr.“, sagte meine REIKI – Lehrerein.

 

„Übrigens kanntest Du diese Geschichte eigentlich sehr genau. Du hattest sie nur vergessen. Denn auch Du hast damals unter diesen Eskimos gelebt, ebenso wie Ilka, die jüngere Schwester von Jan – Uli, die damals seine Freundin war.

Du aber warst damals seine Mutter!

 

Aber Aischa möchte Dich noch an ein weiteres gemeinsames Leben erinnern.  Bist Du bereit?   Ich nehme Aischas Seele  in diesem Augenblick neben Dir als prachtvolle Löwin wahr. Und auch du kennst sie als Löwin!

 

Es gab eine Zeit, da hast Du in Afrika gelebt. Du warst die Frau des Häuptlings.  Der Name des Stammes, in dem ihr lebtet, ist nicht von Bedeutung.  Du hattest einen Sohn, - und auch er lebt zur Zeit wieder in Deinem Umfeld . So begegnet man sich immer wieder. Aber das weißt Du ja selbst! -

 

Zu diesem Stamm gehörte eine zahme Löwin.  Man hatte das verlassene kleine Löwenmädchen auf der Jagd gefunden, - vielleicht war auch ihre Mutter getötet worden – Du hast sie damals aufgezogen, und sie war Dir treu ergeben.  Seit sie ausgewachsen war, lebte sie außerhalb der Palisaden, die die Hütten Eures Dorfes umschlossen.

 

In den frühen Morgenstunden eines Tages erfolgte ein Überfall auf Euer Dorf.
Ein feindlicher Stamm hatte bereits die Palisaden, die Euer Dorf schützten, überrannt und die Krieger stürmten durch das Dorf, angeführt von dem feindlichen Häuptling. Auch er ist übrigens in Deinem gegenwärtigen Leben wieder präsent – er ist einer Deiner Freunde. Damals aber waren die Häuptlinge verfeindet und auch Dein Leben und das des Häuptlingssohnes waren in höchster Gefahr.

 

Die Löwin muss wohl Deinen Angstschrei gehört haben  als der feindliche Krieger in Eure Hütte eindrang. Denn sie setzte mit lautlosem Sprung über die Palisaden, ohne dass es im Kampfgetümmel jemand bemerkte.

 

Dein Mann wehrte sich und kämpfte, Du und Dein Sohn, Ihr flüchtetet  aus der Hütte und versuchtet, Euch in Sicherheit zu bringen. Einer der Krieger war Euch auf den Fersen und zückte bereits eine Axt, - Da sprang ihn mit einem mächtigen Satz die Löwin von hinten an – Und rettete Euch das Leben. So dankte Dir das treue Tier,

 

und sie war auch in diesem Leben wieder in Liebe mit Euch verbunden." 

 

Fortsetzung folgt!
(Die Namen der beteiligten Personen wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.)

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

1.Dezember 2011

 

Aischa - 7.Teil : "Der Weg ins Licht"

 

„Was meinst Du damit?“ fragte ich erstaunt. „Nun“, antwortete meine REIKI – Lehrerin, „dies ist eine sehr ungewöhnliche Geschichte, - obwohl ich dergleichen schon früher gehört habe. Aischas Seele ist heute gekommen, damit Du erkennst und verstehst.

Dann wird auch die Trauer in Deinem Herzen Heilung finden.

 

Du weißt selbst, wie sehr Jan – Uli an seinen Eltern hing. Und Du kannst Dir vorstellen, wie schwer es ihm gefallen ist, sie zu verlassen. Er war ja erst neunundzwanzig Jahre alt! Zwei Jahre zuvor war seine jüngere Schwester Ilka  zwanzigjährig an der gleichen Krankheit gestorben. Und nun verloren seine Eltern mit ihm innerhalb von zwei Jahren bereits das zweite Kind!

 

Nachdem Jan - Ulis Seele den kranken Körper entgültig verlassen hatte, blieb sie weiterhin in der Nähe seiner Eltern, um sie zu trösten. Das tun viele Seelen, dass sie  sich von den Menschen, die sie geliebt haben, verabschieden und auch nach der Trauerfeier noch für kurze Zeit auf der Erde sind. Aber dann kommt die Zeit, wo der begleitende Engel zu drängen beginnt.   Denn es ist seine Aufgabe, die Seele, für die er zuständig ist, zu begleiten und ihr den „Weg ins Licht“ zu zeigen.

 

Bei Jan – Uli war es wohl so, dass er sich noch nicht hatte entschließen können,  seine trauernden Eltern alleine zu lassen. Und der Engel, auf den bereits die nächste Aufgabe wartete, war mit Bedauern gegangen.

 

Als nun Jan – Uli den Weg auf die nächste Ebene suchte, konnte er ihn nicht finden. Das kommt übrigens öfter vor, als man denkt!  Und deswegen ist es so wichtig, dass die zurück bleibenden Menschen die Seelen ihrer Lieben nicht durch ihre Trauer „festhalten“.  Trauern – ja! Selbstverständlich. Aber gleichzeitig loslassen – und die Seele   des Verstorbenen bewusst  „freigeben“!

 

Aischa, Deine Hündin, ist  - wie Du ja weißt - ein Naturwesen,  eine  Deva.

 

Sie nahm wahr, wie Jan – Uli den „Weg ins Licht“ suchte, aber nicht finden konnte. Und es gab nur eine Möglichkeit für das dankbare Tier, ihm zu helfen. Denn als Deva kannte  sie den Weg natürlich: Sie musste ihren Körper zurück lassen – dann konnte sie ihm den Weg zeigen!

 

Sie hatte die Wahl zwischen ihrer Liebe zu Dir und ihrer Liebe und Dankbarkeit zu Jan – Uli, der ihr einst als Eskimo das Leben gerettet hatte, und der jetzt selber in Not war:  Sie wusste, was sie zu tun hatte!

 

Es war kein Zufall, dass sie sich den Kopf an der Tischplatte gestoßen hatte! Sie hatte gewählt, zu gehen, -  und sie führte die Seele von Jan – Uli ins Licht. Kannst Du nun verstehen, warum sie gehen musste?“, fragte meine REIKI – Meisterin.

 

„Ja“, antwortete ich. „Es ist gut." – "Es ist gut so, wie es ist. Und es ist ein großer Trost für mich, dies zu wissen."

 

 

 

Fortsetzung folgt!
(Die Namen der beteiligten Personen wurden verändert, um ihre Identität zu schützen.)

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

30. November 2011

 

 

 

Aischa - 6.Teil: "Die Eisbärin"

 

„Aischa  liebt Dich sehr.“, sagte meine REIKI - Lehrerin. „Ich nehme sie als eine sehr große Seele wahr. Normaler Weise sind Tierseelen Teile einer  Gruppenseele. Das heißt, wenn die Seele eines Tieres den Körper entgültig verlässt, vereinigt sie sich wieder mit den übrigen Seelenanteilen der gleichen Tierart.

 

Aber hier ist es anders. Die Seele Deiner Hündin ist schon sehr weit entwickelt und hat eine eigene, persönliche Seele. Sie ist ein Naturwesen. Man bezeichnet
sie auch als Deva .Du kennst die Seele Deiner Hündin aus vielen Leben.  Und oft hat sie dein Leben in Liebe begleitet. Sie wäre so gerne noch bei Dir geblieben und es fiel ihr sehr schwer, Dich zu verlassen. Aber es gab einen wichtigen Grund, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt gegangen ist. Es war kein Zufall – Du hast es genau gespürt.

 

Sie war einem anderen Menschen ebenfalls in treuer Liebe verbunden – und dieser Mensch war in Not. Er brauchte ihre Hilfe dringender als Du!“  Meine REIKI – Lehrerin sah mich mitfühlend an: „Gab es in letzter Zeit einen  Todesfall in Deiner näheren Umgebung?“

 

„Ja“, antwortete ich spontan. „Drei Wochen  vor Aischa war der älteste Sohn unserer Nachbarin, Jan – Uli, im Alter von nur neunundzwanzig Jahren gestorben.
Er war lange und sehr schwer krank gewesen.“

 

„Dann verstehe ich“, nickte meine REIKI – Lehrerin. „Jetzt verstehe ich den Zusammenhang! Möchtest Du es hören?“


„Deine Hündin Aischa  kannte Jan-Uli gut und liebte ihn sehr, - auch wenn Du es nicht so gemerkt hast. Sie war ihm in großer Liebe und Dankbarkeit verbunden. Und das kam so:

 

 Die Seele Deiner Hündin hatte vor langer Zeit ein Leben als Eisbär. Genauer gesagt: als Eisbärin. Sie war noch sehr jung, noch kaum ausgewachsen, als sie sich bei einer Gelegenheit den  linken Hinterlauf verletzte und danach ein wenig lahmte. Diese Verletzung behinderte sie bei der Jagd so sehr, dass es ihr nicht mehr möglich war, sich selbst zu ernähren.

 

Ein junger Eskimo, Hen – Su, war sehr tierlieb und hatte Mitleid mit diesem Tier, das ganz offensichtlich Hunger litt und schon recht mager war, als er es fand. Anstatt es zu töten und den Pelz für ein wärmendes Kleidungsstück zu verwenden, kam er von nun an regelmäßig, um die hungernde Eisbärin zu füttern. Es war wohl „Liebe auf den ersten Blick“, wie sie zwischen Mensch und wildem Tier nicht allzu oft vorkommt.

 

Die Eisbärin kam wieder zu Kräften und folgte dem jungen Eskimo von nun an wie ein treues Hündchen. Bald gewöhnten sich die beiden an, zusammen zu jagen. Da sie auf dem einen Hinterlauf immer noch etwas lahmte, war sie selbst nicht schnell genug. Aber sie witterte die Beute schon lange bevor er sie sehen konnte und trieb sie ihm zu, so dass er sie nur noch zu erlegen brauchte.

 

Die Seele deiner Hündin hat in Jan-Uli ihren damaligen Retter Hen-Su wieder erkannt und ihre Liebe und Dankbarkeit waren der Grund, warum sie sich freiwillig entschied zu gehen…“

 

 

Fortsetzung folgt!
(Die Namen der beteiligten Personen wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.)

 

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

26.November 2011
 

 

Aischa - 5.Teil: "Warum?"

 

Inzwischen  war es Ende September. Immer noch war das Gefühl der Trauer in meinem Herzen so stark, dass ich mir keinen neuen Hund in meinem Leben vorstellen konnte. Und doch war da eine so tiefe Sehnsucht, dass ich andere Hunde streichelte, so oft es mir möglich war. Es gab niemanden, mit dem ich über meine Trauer sprechen konnte - oder wollte.

 

Aber ich sehnte das monatliche Beratungsgespräch mit meiner REIKI - Lehrerin  herbei. Sie war jemand, der mir vielleicht mehr zu den Geheimnissen um Tod und Leben sagen konnte. Als ich vor ihr saß, überkamen mich wieder die Tränen.

 

Ich erzählte ihr, was mich bewegte:
Am Tag, bevor  Aischa für immer gegangen war, hatten wir gemeinsam am Esstisch gesessen und unsere Hündin hatte in ihrer fiktiven „Höhle“ unter dem Tisch gelegen. Plötzlich hatte  es einen dumpfen Knall gegeben: Aischa war beim Aufstehen mit dem Kopf gegen die massive Eichenholzplatte des Tisches gestoßen. Obwohl sie keine Schmerzen zu haben schien, hatte sich mein Herz in einer intuitiven Angst zusammengezogen.

 

Am nächsten Tag, fast zwölf Stunden später, hatte der Tierarzt von einem „Gehirnschlag“ gesprochen.  Gab es da einen Zusammenhang?   Meine REIKI - Lehrerein bestätigte meine Vermutung.

 

Es gab nur eine einzige große Frage: Warum? Warum musste  Aischa so früh gehen? Sie war gerade mal acht Jahre alt gewesen und vollkommen gesund!

 

Meine REIKI – Lehrerin lächelte mich an. „Ich nehme die Seele Deiner Hündin  an Deiner linken Seite wahr. Kannst du sie auch spüren?“ 
Da war es wieder, das bekannte Gefühl.

 

„Sie ist gekommen, weil sie eine Botschaft für Dich hat. Möchtest Du sie hören?“ Natürlich wollte ich!

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

24.November 2011

 

 

 

Aischa - 4. Teil: "Es werde Licht!"

 

Genau eine Woche, nachdem meine Hündin so unerwartet von uns gegangen war, geschah etwas, das mich sehr bewegte:


Zu meinen Gewohnheiten gehörte es, mich abends auf die Couch zu legen  und zu lesen. Früher hatte Aischa sich dann immer parallel zu mir halb unter die Couch gelegt. Ab und zu war es vorgekommen, dass sie dabei mit ihrem Hinterteil unabsichtlich den Dimmer am Boden weiter geschoben hatte, mit dem die Leselampe ein und ausgeschaltet werden konnte.

 

Es war vormittags, 10 Uhr 30, genau der Zeitpunkt, an dem ich eine Woche zuvor Aischa leblos im Wohnzimmer gefunden hatte. Ich hatte eine Kerze angezündet und mich auf die Couch gelegt, um an meine Hündin zu denken und mich noch einmal innerlich von ihr zu verabschieden…

 

Ich hatte die Augen geschlossen  und  ließ die schönen gemeinsamen Erlebnisse mit ihr in Gedanken an mir vorüberziehen.

 

Zuerst dachte ich, ich hätte mich geirrt: Aber als ich die Augen öffnete, sah ich,  dass neben mir das Licht der Leselampe angegangen war, wie so oft, wenn Aischa früher den Dimmer verschoben hatte!

 

Es gab keinen Zweifel: Aischa war da! Ich konnte sie nur nicht sehen. Aber ich ahnte, wo sie sich hingelegt hatte. In meinem Herzen war eine unbeschreibliche Freude! Aischa war bei mir. Ich hatte sie nicht wirklich verloren!

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Für alle, die  die nächste Folge nicht abwarten können:  Die vollständige Geschichte und zwei weitere dieser Art findenSie in meinem Trauerforum!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

23. November 2011

 

 

Aischa - 3. Teil: "Der Hund an meiner Seite"

 

In den nächsten Tagen machte ich eine erstaunliche Entdeckung:
Nicht nur ich nahm Aischas Anwesenheit zu bestimmten Zeiten wahr, -  andere  Hunde reagierten ebenfalls!

 

Jeder Hundebesitzer kennt die typischen Anzeichen, wenn Hunde mit einander Kontakt aufnehmen. Sind sie sich sympathisch, streben sie auf einander zu, wedeln mit dem Schwanz, schauen sich an…

 

Mehrfach kam es vor, dass fremde Hunde, die mit ihren Herrchen oder Frauchen  unterwegs waren, schon von weitem freudig mit dem Schwanz zu wedeln begannen  und ihr Tempo beschleunigten, um mir entgegen zu laufen.

 

Waren sie dann aber kurz vor mir, begrüßten sie nicht etwa mich, sondern blickten heftig wedelnd  an mir vorbei. So, als würden sie einen Hund begrüßen,der an meiner Seite war…

 

Ähnliches berichtete meine neunzehnjährige Tochter, die sich mit einer Freundin zu einem „Trauer-Spaziergang“ getroffen hatte. Ab und zu hatten sie früher Aischa gemeinsam ausgeführt und sich wohl dabei auch öfter auf eine bestimmte Bank gesetzt. So machten sie es auch diesmal.

 

Beide Mädchen waren sehr verwundert, als sich mehrfach Hunde erwartungsvoll wedelnd von ihren Besitzern entfernten und  auf die Bank zustrebten.Sie verhielten sich so, als würde ein befreundeter Hund unter der Bank liegen, den sie freudig begrüßten.

 

So schien Aischa uns oft nahe zu sein.

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können: Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

21.November 2011

 

 

Aischa - 2.Teil: "Trauern um Aischa"

 

Ich hatte schon einige Male im Leben einen Menschen verloren, den ich geliebt hatte. Aber Aischas Leben war so mit meinem verflochten gewesen, …


Wenn ich morgens die Treppe herunter gekommen war, hatte sie sich demonstrativ in die Küche neben den noch leeren Futternapf gelegt.
Wenn ich mich an den Esstisch gesetzt hatte, hatte sie sich unter den Tisch gelegt… Wenn ich aufstand, wechselte auch sie den Platz und kam mir nach.
Jeden Tag pünktlich um 16 Uhr 30 machte sie mich darauf aufmerksam, dass es Zeit war, ihr Futter zu geben…

 

Tausend Kleinigkeiten am Tag, die mit ihren gewohnten Reaktionen verbunden gewesen waren, - es gab sie einfach nicht mehr.
Mit meinen Erwartungen schien ich immer ins Leere zu laufen. Als ob ich immer wieder vergaß, dass unsere gemeinsame Zeit nun vorbei war.
Und doch schien sie immer irgendwie „da“ zu sein. Es war so, als ob ich sie nur nicht mehr sehen konnte. Sie war beinahe  greifbar nahe. Wie seltsam !

 

Von Tag zu Tag fiel mir immer mehr auf, dass ich ihre Anwesenheit spürte.  Wenn ich gewohnte Wege ging, war es oft so, als ob ich nur die Hand auszustrecken brauchte, um ihr Fell zu fühlen.Die Luft schien an diesen Stellen irgendwie „anders“ zu sein: Dichter.

 

Ich erzählte niemandem von diesen Gedanken, aber ich begann sie zu überprüfen. Ich versuchte herauszufinden, ob es bloß „Einbildung“ war, einfach weil ich es mir vielleicht so sehr wünschte?  In bestimmten  Augenblicken, wenn ich das deutliche Gefühl hatte, Aischa rechts von mir wahrzunehmen, hielt ich inne.

 

„Wenn ich es mir eben nur eingeredet habe, dass sie rechts von mir ist, dann müsste das ja auch links von mir möglich sein!“, sagte ich mir. Ich konzentrierte mich also darauf, mir Aischa auf meiner linken Seite vorzustellen,  aber es funktionierte nicht.

 

Das Gefühl, sie neben mir zu haben, war nur auf einer Seite. Ich konnte es nicht beliebig vertauschen!

 

 

Fortsetzung folgt!

 

 

Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können: Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

20.November 2011

 

 

Aischa - 10.September 1998

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie versprochen möchte ich Ihnen in den  Tagen um Totensonntag  die Möglichkeit geben, sich mit Ihrer eigenen Trauer auseinander zu setzen.

Hierzu biete ich Ihnen in einer Fortsetzungsgeschichte Erfahrungen an, die ich selbst vor einigen Jahren gemacht habe. 

Auch wenn diese Erlebnisse für mich  zunächst mit großer Trauer verbunden waren, durfte ich in diesem Zusammenhang doch wundervolle Erfahrungen machen, die ich mir nie hätte träumen lassen!

 

Ich lade Sie herzlich ein, mich auf eine Reise in die Erinnerung zu begleiten!


Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

16.November 2011

 

 

Aischa -1.Teil :  "Wie alles begann..."

Es war am 10.September 1998, gegen 10 Uhr 30, als ich die Treppe herunter kam. Im Wohnzimmer konnte ich Aischa, meine schöne, blonde Hovawart – Hündin auf dem Teppich liegen sehen.

 

Sie lag auf der Seite, die großen honigfarbenen Augen aufmerksam auf mich gerichtet, wie so oft. Ein eisiger Schreck durchfuhr mich und ich begann zu weinen, ohne zu wissen warum.  Irgendetwas stimmte nicht. Etwas war anders. Und meine Intuition war  wieder einmal schneller, als mein Verstand.

 

Ich kniete mich neben sie, legte die Arme um dieses große, majestätische Tier und spürte die Wärme ihres kraftvollen Körpers.

Normaler Weise hätte ihr buschiger Schwanz jetzt den Boden geklopft wie ein Uhrwerk, - aber sie reagierte nicht.
Sie fühlte sich an wie immer, - aber sie atmete nicht. Hatte sie sich verschluckt? Etwas in die Luftröhre bekommen?



Ich war nur zehn Minuten aus dem Zimmer gewesen. Zehn Minuten!   Ich rief den Tierarzt an. „Sofort in die Praxis kommen!“, hieß es. Aber wie?
Dieser große, fast 40 Kilo schwere Hund war sonst immer von alleine auf den Rücksitz gesprungen.  Wie sollte ich ihn jetzt ins Auto bekommen?


Wie unter Schock lief ich von einem Haus zum anderen, aber niemand war zuhause. Ein fremder Mann, der zufällig  vorbei kam, half mir dann, den leblosen Körper auf einer Decke in den Kofferraum zu heben.  Eine andere Möglichkeit gab es nicht.



Jede rote Ampel während der Fahrt -, jedes Anhalten war qualvoll. Denn es ging um Minuten.  Autofahren und Beten. „Lieber Gott, lass sie nicht sterben…!“
Voller Mitgefühl blickte mich der Tierarzt an, als ich die Praxis erreichte.   Was ich nicht hatte wahrhaben wollen, hatte er schon am Telefon geahnt:
Aischas Seele hatte genau die zehn Minuten gewählt, um zu gehen, in denen ich nicht im Zimmer gewesen war!



„Tut mir so leid für Sie! Aber da kann man nichts mehr tun. Wahrscheinlich ein Hirnschlag. Sehr selten.  Kommt praktisch nie vor.- Sie können hier bleiben und von Ihrem Hund in Ruhe Abschied nehmen!“  

 

Da saß ich nun im Untergeschoss der Praxis, - aber das, was hier vor meinen Füßen auf der Decke lag,  war schon nicht mehr meine Aischa: Der Körper fest und kalt, das schöne seidenweiche Fell plötzlich hart und struppig…  Das, was ich so sehr an ihr geliebt hatte, - die wachsamen, klugen Augen, - das sofortige Reagieren auf die kleinste Bewegung von mir,  - dieses unmerkliche Zusammenspiel von Frauchen und Hund, - das Band der Liebe zwischen mir und ihr…



Was hier lag, war nicht mehr die Aischa, die ich gekannt und geliebt hatte.   Die Seele meiner geliebten Hündin war nicht mehr in diesem Körper.
Ich konnte gehen.



Wie ich nach Hause kam, - wie ich diesen Tag überstand, - wie ich es schaffte,  den Kindern die Nachricht zu überbringen und meinem Mann…
Ich weiß es nicht.

 

 

Fortsetzung folgt!

(Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können:
 Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum!)

 

 

"Ein guter Tag..."

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Heute möchte ich Ihnen eine "Mini - Meditation" weitergeben, die sich wunderbar dazu eignet, sich morgens positiv auf den Tag einzustimmen. Eigentlich handelt es sich um ein  wunderschönes kurzes Gebet. Man kann es morgens beim Aufwachen in Gedanken sprechen, es dauert nur ein paar Minuten - aber es verändert den ganzen Tag!  Probieren Sie es doch einfach einmal aus! 

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

15.November 2011

 

 

"Heute, an diesem Tag
erinnere ich mich an mein inneres Licht 
und ruhe gelassen in meiner Mitte.

 

Ich lege diesen Tag in Gottes Hände.

 

Möge das, was an diesem Tag geschieht,
zu meinem Wohl,
zum Wohle aller,
und in vollkommener Übereinstimmung
mit dem Göttlichen Willen sein.

 

Möge dieser Tag heute
dem höchsten Wohle von uns alles dienen,
und möge das, was ich heute geben kann,
dem Leben dienen.

 

Ich bitte Vater-Mutter-Gott
mein inneres Licht zu stärken.

So sei es!"

 

(Verfasser  leider unbekannt)

 

 

"Geschenke..."

 

Liebe Leserin,  lieber Leser,

„erst die Arbeit und dann das Vergnügen“,  hatte sich meine „Obere Leitstelle“  (vgl. Blog vom 26.Juli 2011)  am vergangenen Donnerstag wohl gedacht. – Oder, wie eine Kollegin von mir immer tröstend anmerkt, wenn wieder einmal alles ganz anders gekommen war, als ich wollte:  „Zuerst kommt immer das Gegenteil!“

 

Dieser Satz hat mir wirklich schon oft geholfen, wenn ich nicht verstehen konnte, warum trotz bester Absicht etwas schwierig gewesen war.  Und so war es ja auch diesmal gewesen: Ich hatte mich innerlich auf die  Veränderungen, die ich mir für die Zeit nach dem 11.11.11 wünschte, eingestellt, hatte in den Tagen zuvor meine deutliche Absicht erklärt, was ich mir – natürlich „in Übereinstimmung mit Spirit“ –  für mein weiteres Leben wünschte , und war dann am 10. 11.11, also kurz vor dem  großen Tag ziemlich unsanft mit der Realität  konfrontiert worden.

 

Ja, es war tatsächlich eine Art von „Einweihung“ gewesen,  wie die meisten Schwierigkeiten, die uns im Alltag über den Weg laufen.  Ich war mit alten Relikten meiner Erziehung konfrontiert worden, aber ich hatte sie gemeistert.  Eine große innere Ruhe und ein tiefer Frieden waren das, was am Ende des Tages von allem blieb. Plötzlich hatte ich das Gefühl, mit allem fertig werden zu können, was auch immer sich mir in Zukunft noch in den Weg stellen würde… 

 

Aber das war noch nicht alles:  Liebevoll, wie sie nun einmal sind, präsentierten mir die Mitglieder meines „Teams“ am 11.11.11  ein wunderschönes  Geschenk, das ich an dieser Stelle mit Ihnen teilen möchte.   Ich spürte, wie sich die Energie im Raum veränderte, und da war sie:  Meine liebe Freundin, die aufgestiegene Meisterin Immaculata. Sie war gekommen, um eine Botschaft an mich -  und, wie ich dann verstand, auch an Sie -  weiter zu geben.  Sie kennen das ja bereits von meinem früheren Beitrag vom 5. November 2011.

 

Mit herzliche Grüßen 

Christine Stark

 

 

„Geliebte Christine, geliebtes Sternenkind,

wir grüßen Dich aus den Reichen des Lichtes und der Liebe!  Du und alle, die mit Dir verbunden sind, habt in den vergangenen Stunden einen großen Schritt in eine „wundervolle“  Zukunft getan. Und wir bitten Dich und alle, die diese Botschaft lesen werden, diese Worte wörtlich zu nehmen – im besten Sinne!

 

Auf Euch alle  wartet ein neues, verändertes, so vielfach verbessertes Leben „voller Wunder“! Das bedeutet für jeden von Euch natürlich etwas anderes. -  Aber immer ist damit gemeint, dass Ihr  in dieser Zeit in eine neue Identität mit einem viel größeren Potenzial  hinein wachst, als Ihr Euch vorstellen könnt.

 

„Bittet, und es wird Euch gegeben!“  - Es beginnt für Euch eine Zeit der Ruhe, des Friedens und der Ausgeglichenheit!  Was auch immer um Euch herum in der äußeren Welt geschehen mag – wie hoch auch die „Wellen“ privat, beruflich oder auch politisch sein mögen -  Ihr alle werdet mit Erstaunen feststellen, dass Euch das nicht mehr aus der Ruhe bringen wird! 

 

Das wiederum bedeutet natürlich nicht, dass Ihr im Sessel sitzen und Däumchen drehen werdet, während jemand Eure Hilfe braucht. Nein, so ist das sicher nicht gemeint! Aber Ihr werdet mit Erstaunen feststellen, dass Ihr nicht mehr aufgeregt oder besorgt oder nervös reagieren werdet!

 

Verbindet Euch mit uns, fragt uns, was der nächste Schritt sein soll, - und dann tut, was getan werden muss.  Aber die Unruhe, die Angst und der Zweifel werden einer tiefen Gewissheit weichen, dass Ihr genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort seid!

 

Seid umarmt und gegrüßt  
In Licht und Liebe 

Immaculata“

11. November 2011

 

 

"Herausforderungen..." Teil 3

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

nun, wie haben Sie den vergangenen Tag verbracht? Lief alles nach Plan? Oder wurden Sie auch unfreiwillig in eine „Mutprobe“ verwickelt, in der Sie für sich selber eintreten und „Farbe bekennen“ mussten?  Genau das war es nämlich, was mir am Ende dieses Besuches passierte.

 

Es fing  ganz „harmlos“ an mit der Bitte meiner Tante, nach dem Mittagessen zu fragen. Sie bat mich, doch mal zu schauen, was es heute geben würde, und ob sie es bei ihrer stark eingeschränkten Gesundheitssituation überhaupt vertragen würde.

 

„Nichts leichter als das…  !", dachte ich. Doch  genau jetzt begann die „Übung“. Ich will Ihnen die Einzelheiten ersparen, aber ich konnte nicht umhin, der lieben Küchenfee alle drei  Mahlzeiten-Angebote freundlich, aber bestimmt mit einer jeweils anderen Begründung abzuschlagen. Dabei war ich stets bemüht, meine Worte so zu wählen,  dass diese liebe Helferin es nicht persönlich nehmen musste.

 

Ich bin ein  höflicher und zurückhaltender Mensch und es fällt mir immer noch sehr schwer, ein freundlich gemachtes Angebot deutlich zurückzuweisen. Aber genau das war drei Mal von mir gefordert. Ich wusste genau, dass diese Mahlzeiten aus unterschiedlichen Gründen zu Unverträglichkeitsreaktionen geführt hätten, was meine Tante zusätzlich gequält hätte.

 

Ich war einfach fassungslos, dass  auf einer Pflegestation, wo die alten Leute sowieso  auf sorgfältig ausgewählte, leicht verdauliche Kost angewiesen sind, solche Menü Vorschläge angeboten werden. Meine Antworten waren spontan, sehr deutlich und  klar begründet, obwohl ich am liebsten in den Boden versunken wäre, anstatt hier den armen überlasteten  Pflegerinnen auch noch Schwierigkeiten  zu bereiten. Ich kann es wirklich nicht leiden, wenn ich andere Menschen  auf „Fehler“  hinweisen  muss!


Was die Sache nicht gerade verbesserte, war, dass ich anscheinend weit und breit allein auf weiter Flur war mit meiner Ansicht über die angebotenen Mahlzeiten! Aber ich blieb dabei, so schwer es mir auch fiel. Schließlich erbarmte sich eine Pflegerin und besorgte  eine  weitere   Alternative aus der Küche des Haupthauses  – und wir konnten gehen.

 

Zuhause angekommen, war ich höchst unzufrieden mit mir selbst. Ich hatte das Gefühl, alles vollkommen „falsch“ gemacht zu haben. Alle anderen waren anscheinend der  Meinung gewesen, dass diese Gerichte für meine Tante völlig in Ordnung gewesen waren, - nur ich hatte es gewagt, sie in Frage zu stellen. Warum hatte ich mich überhaupt eingemischt?

 

Zumal eine der Krankenschwestern mir auch noch sagte: „Ihre Tante isst sonst eigentlich alles!“  - Ja, wie das denn? Habe ich sie so falsch eingeschätzt?   Habe ich die ganzen bisherigen Erfahrungen mit ihrer Krankheitsproblematik so falsch verstanden?  Und jetzt mäkele ich vollkommen unnötig am Essen herum???  Was mache ich denn so falsch?  Habe ich nichts anderes zu tun, als mich hier  in die Details des Pflegealltags  hinein zu hängen?

 

Das Schlimmste ist, dass ich so gerne alles „richtig“ machen möchte. Und ich möchte, dass die anderen Menschen mich gern haben…   Aber was würden denn jetzt die Pflegerinnen und Pfleger von mir denken? – Ich habe mich ja vollkommen unmöglich gemacht auf der Station! Wie peinlich!!!

 

Zuhause angekommen, telefonierte ich mit einer anderen Freundin und bat sie um ein Supervising. Ich erzählte ihr, wie der Tag gelaufen war und fragte sie, woran es denn gelegen habe.  „Ach“, sagte sie, „Zunächst einmal, hättest Du bei Deiner Freundin gleich klarstellen müssen, dass ihr sofort losfahren müsst.“

 

„Und dann, halte ein bisschen mehr Distanz! Lass nicht alles so nahe an Dich heran kommen! – Und wenn Du wieder den drängenden Impuls verspürst, sofort zu Deiner Tante fahren zu müssen, dann unterdrücke den Impuls und regle es telefonisch!“  „Kümmere Dich einfach wieder mehr um Deine eigenen Angelegenheiten!“

 

„Liebend gerne!“, dachte ich, und versprach, es mir zu überlegen.  Meine Unzufriedenheit blieb. Aber schließlich  war ich bereit, Frieden zu schließen mit diesem Tag und einfach zu akzeptieren, dass  alles so gekommen war. Ich konnte zwar nicht verstehen, warum, aber  es war nun einmal so. 

 

Plötzlich hatte ich ein Bild vor Augen:  Ich sah mich als kleines, vielleicht fünf Jahre altes Mädchen,  - die „kleine Christine“, die sich solche Mühe gegeben hatte, und trotzdem alles „falsch“ gemacht hatte. Und ich stellte mir vor, wie ich als erwachsene Frau dieses kleine, traurige Mädchen in den Arm nahm und an mein Herz drückte, um es zu trösten. „“Ich hab Dich lieb!“, sagte ich zu ihr. „Nun sei nicht mehr traurig! -  Man kann nicht immer alles richtig machen! Fehler sind erlaubt!“

 

Später, kurz vor dem Einschlafen, dachte ich noch einmal über alles nach, was meine Freundin mir geraten hatte. „Also, eins stimmt nicht!“, fiel mir auf, „ Es war ganz bestimmt richtig gewesen, meiner Freundin diese Pause zu ermöglichen. Auch wenn es so nicht geplant gewesen war. Das habe ich einfach gefühlt!“

 

„Und Distanz halten, -  Wie verträgt sich das denn mit meiner kostbarsten Eigenschaft, der Empathie?  Gerade dadurch weiß ich doch immer, wie es einem Klienten geht, oder was meine Tante gerade braucht!“

 

„Und meine drängenden Impulse unterdrücken…?   Aber sie sind doch das direkte Zeichen von meiner „Oberen Leitstelle“,  dass ich aktiv werden soll!   Das wäre doch gegen meinen „Vertrag“, den ich mit ihnen habe!  Gerade diese drängenden Impulse sind es doch, durch die sie mit mir Kontakt aufnehmen!   Und ich weiß doch genau, dass  Vieles telefonisch nicht zu regeln ist und dass ich selber vor Ort schauen muss, was Sache ist!“

 

Aber dann habe ich ja eigentlich alles „richtig“ gemacht, freute ich mich plötzlich. Jetzt weiß ich, was meine Prüfung war:  Es ging darum, zu mir selber zu stehen, und meinem Gefühl zu folgen, auch wenn alle anderen anderer Meinung sind!

 

Ja, genau das ist es, was von nun an unsere Aufgabe ist:  Uns selber treu zu bleiben und unser wahres Wesen immer deutlicher zum Ausdruck zu bringen! Ob es anderen gefällt, oder nicht!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

12.November 2011

 

 

"Herausforderungen" - Teil 2

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die „Überraschungen“ begannen gestern bereits damit, dass meine Freundin, die mit mir zusammen  ins Pflegeheim fahren wollte, um meiner Tante einen Dienst zu erweisen, zum verabredeten Zeitpunkt noch nicht fertig war. Als ich sie abholen wollte, brauchte sie einfach  noch  eine kurze Pause nach ihrer bisherigen Arbeit  und einen Kaffee.  Leider war die  geplante Zeit  durch ein Missverständnis sowieso etwas kürzer, als gedacht, und eigentlich wäre es nötig gewesen, sofort loszufahren, da zwei Stunden später ein Handwerker zu mir kommen wollte.

 

Das war der erste „Stolperstein“.  Der Verstand sagte: „Das geht doch nicht!“, aber mein Gefühl sagte mir: „Nimm Dir die Zeit, sie  braucht sie. Es ist wichtig.“  Ich wusste, ich hatte keine andere Wahl, und so beruhigte ich mein drängelndes Ego, das immer denkt, es muss alles unter Kontrolle haben. Meine Freundin bekam  ihre Kaffeepause und ich wusste genau, dass alles „richtig“ war, so wie es war.

 

Wir spürten beide, dass unsere Energiefelder sich auf einander einstellten, so, als ob sie mit einander vernetzt wurden. Gleichzeitig kam von oben eine wundervolle Energie auf uns herunter, die wir beide fühlen  konnten. Soweit war alles „in Ordnung“.  

 

Wir waren beide energetisch  in Hochform, obwohl wir nicht genau wussten, in welchem Zustand wir meine Tante antreffen würden. Aber wir waren ja zu zweit – es würde schon alles richtig sein. Beim Betreten des Pflegeheims  fiel mein Blick auf die kleine Sitzgruppe hinten in der Ecke des Erdgeschosses. Normaler Weise sehe ich dort einfach den kleinen runden Tisch mit den beiden Stühlen. Diesmal sah ich mehr. Obwohl ich mit nichts gerechnet hatte, veränderte sich das Bild, während wir darauf zugingen und ich sah sehr schlank und groß und sehr würdevoll zwei Engelwesen  auf den Stühlen sitzen, die uns schweigend entgegen blickten.

 

Ich wies  kurz auf die Sitzgruppe, ohne etwas zu sagen, und meine Freundin nickte nur. Sie hatte gesehen, was ich meinte. Während wir die Treppe zum ersten Stock hinauf stiegen, fiel mein Blick  unwillkürlich auf die Ecke rechts neben dem Fenster vor uns. Wie oft bin ich diese Treppe schon hochgestiegen!

 

Aber diesmal war es anders: So, als ob die „Luft“, die diese Ecke ausfüllte, dichter war als sonst. Als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass auch hier  sehr groß, schlank und schweigend ein Engelwesen  stand.  Ich deutete kurz auf die Ecke und meine Freundin nickte. Auch in den nächsten Ecken waren große, schlanke, ehrfurchtgebietende Engelwesen postiert. Schweigend schienen  sie „Wache“ zu halten.

 

Und auch in der kleinen Sitzgruppe hinten links bei den Briefkästen im ersten Stock  saßen, genau wie im Erdgeschoss, zwei große schlanke Engelwesen schweigend auf den beiden Stühlen.  Ich weiß schon lange, dass dort in der Pflegeabteilung  viele dieser wundervollen Helfer aus der geistigen Welt im Einsatz sind. Nur, so deutlich hatte ich sie an diesen Stellen bisher noch nie gesehen. Damals bei meiner Mutter im Zimmer war mir diese Sicht manchmal ermöglicht worden. Und jedes Mal hatte meine Mutter sich gefreut, wenn ich sie darauf hingewiesen hatte.

 

Schon von weitem sahen wir, dass der  Notruf außen am Zimmer meine Tante leuchtete. Unsere Besorgnis wuchs. Aber als wir das Zimmer betraten, war zum Glück nichts Besonderes vorgefallen. Meine Tante war zwar sehr ängstlich und  schien auch etwas verwirrt, als wir sie begrüßten, beruhigte sich aber schnell. Sie sah auch nicht so krank aus, wie in den letzten Tagen.  Warum war ich dann so angespannt?   Ich schimpfte mich im Stillen für meine Besorgnis, während meine Freundin mit der Behandlung begann.

 

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

11. November 2011

 

„Herausforderungen…“

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich weiß ja auch nicht, was sich meine „Obere Leitstelle“    (vgl. Blog vom 26.Juli 2011) dabei  gedacht hat, als sie  mich heute so voll  „gegen die Wand“  laufen ließ…

 

O.K., es war Vollmond. Da darf man sich manchmal auf fremde und eigene Unzulänglichkeiten einstellen. Außerdem hatte ich morgens in meiner Meditation eine Karte gezogen, die auf Schwierigkeiten hindeutet und manchmal auch eine „praktische Einweihung“ ankündigt. „Einweihungen“ sind immer der rituelle Anfang von etwas Neuem. Im Klartext bedeutet das aber meistens, dass etwas gar nicht so klappt, wie man möchte.

 

In den Mysterienschulen des antiken Griechenland, im alten Ägypten , in Atlantis,  oder noch früher, wurden die Menschen, die eine Ausbildung beginnen wollten, um besondere  Fähigkeiten  zu erlangen, sehr intensiven Prüfungen unterzogen, die meist mit lebensgefährlichen Mutproben verbunden waren.

 

Es galt, die Charaktereigenschaften der Kandidaten auszutesten, ihren Mut, ihre Integrität  - und ihre Loyalität zu dem Priesterorden, in den sie aufgenommen werden wollten. Denn Wissen bedeutet Macht. Und Macht - gerade auch durch spirituelle Kenntnisse - in den Händen skrupelloser und egoistischer Menschen, hätte für die übrigen Mitglieder des Ordens, aber auch für das ganze Volk eine große Gefahr bedeutet.

 

Also  versuchte man, die „Spreu vom Weizen zu trennen“, und setzte die Hürden ziemlich hoch. Viele Kandidaten verloren im Zusammenhang mit einer solchen „ praktischen Einweihung“  ihr Leben.

 

(Das ist übrigens  auch der Grund, warum das Wort „Einweihung“ von vielen Menschen unbewusst mit „Gefahr“  assoziiert wird  - und warum viele Menschen vor einer ganz normalen Prüfung mit Panik reagieren! Wenn ihnen dies bewusst wird, kann diese Angst heilen.)

 

Besonders die Schamanen aller Kulturen mussten sich oft fast  unerträglichen körperlichen und seelischen  Strapazen unterziehen, bevor das alte Wissen an sie weitergegeben wurde.

 

Seltsam – das hatte ich Ihnen eigentlich gar nicht erzählen wollen. Aber zurück zum heutigen Tag!  Die Karte heute Morgen deutete also auf „Schwierigkeiten“, „Herausforderungen“, zumindest auf „Unannehmlichkeiten“  hin. Eine der Begleiterscheinungen einer „praktischen Einweihung“ ist immer, dass sie überraschend kommt. (Genau wie die Prüfungsfrage, auf die man sich nun gerade nicht vorbereitet hatte…)

 

Wenigstens war ich gewarnt! Aber ich hatte absolut keine Lust auf „Überraschungen“!

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark  

10. November 2011

 

Veröffentlichungen